Die Los Angeles Rams haben Quarterback Ty Simpson im NFL-Draft an 13. Stelle ausgewählt. Zunächst behauptete Simpson, vor dem Draft weder Head Coach Sean McVay noch General Manager Les Snead getroffen zu haben. Doch nur wenige Tage später korrigierte er diese Aussage – und Snead lieferte nun die Details zu den geheimen Treffen.
In einem Interview mit The Pat McAfee Show erklärte Snead, warum die Rams auf öffentliche Besuche bei potenziellen Draft-Picks verzichten: Die NFL erlaubt jedem Team 30 offizielle Besuche, doch diese werden ligaweit bekannt. Das könnte dazu führen, dass andere Teams frühzeitig reagieren und gezielt umsteigen, um ihre Wunschspieler zu sichern.
Stattdessen führt das Rams-Team 66 geheime Vorab-Treffen mit Spielern durch – und zwar ohne öffentliche Bekanntgabe. Snead betonte, wie wichtig es sei, diese Treffen vertraulich zu halten:
„Wir legen großen Wert darauf, dass diese Meetings privat bleiben. Das ist Teil unserer Strategie. Wir wollen nicht, dass andere Teams wissen, an welchen Spielern wir interessiert sind.“
Simpson habe diese Vorgabe ernst genommen und nach seiner Auswahl sogar länger als nötig an seiner ersten öffentlichen Aussage festgehalten, um die Geheimhaltung zu wahren. Snead fügte hinzu, dass McVay niemals einen Quarterback draften würde, den er nicht persönlich kennengelernt hat – was den Weg für Simpsons Wechsel zu den Rams ebnete.