Russell Wilson, der langjährige Star-Quarterback der Seattle Seahawks, hat die New York Jets besucht. Der 37-Jährige könnte nun die Position des Backup-Quarterbacks hinter Geno Smith einnehmen. Diese Entwicklung könnte die Offensive der Jets entscheidend stärken.

Besuch bei den Jets – ein neues Kapitel?

Laut Zack Rosenblatt von The Athletic traf Wilson am Montagabend mit Vertretern der Jets zusammen. Die Gespräche verliefen vielversprechend, und Wilson gilt nun als mögliche Verstärkung für das Quarterback-Room. Smith, der Wilsons Backup in Seattle war, zeigte sich begeistert von der Aussicht, mit ihm zusammenzuarbeiten.

Die Jets hatten Wilson bereits vor dem NFL-Draft kontaktiert und den Besuch arrangiert. Seit seinem Wechsel in den Free-Agent-Status im März hat Wilson keine weiteren konkreten Angebote erhalten. Dennoch betonte er Ende der letzten Saison, dass er seine NFL-Karriere fortsetzen wolle.

Wilsons NFL-Karriere im Überblick

Wilson, der in seiner 14-jährigen Karriere eine Bilanz von 121-80-1 als Starter vorweist, ist einer der erfolgreichsten Quarterbacks der Liga. Mit 46.966 Passing-Yards, 353 Touchdowns und nur 114 Interceptions gehört er zu den konstantesten Spielern. Sein größter Erfolg war der Sieg im Super Bowl XLVIII mit den Seahawks.

In der vergangenen Saison lief es für Wilson bei den New York Giants weniger erfolgreich: In drei Spielen als Starter erreichte er eine Passquote von 58 Prozent, warf für 831 Yards, drei Touchdowns und drei Interceptions. Daraufhin wurde er zugunsten des Rookie Jaxson Dart auf die Bank gesetzt.

Mit seiner Erfahrung und Führungskompetenz könnte Wilson den Jets als erfahrener Backup dienen – besonders in einer Division, die mit den Buffalo Bills und Miami Dolphins starke Gegner stellt.

Was kommt als Nächstes?

Die Jets stehen vor der Entscheidung, ob sie Wilson als Backup verpflichten oder auf andere Optionen setzen. Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte Wilson nicht nur Smith unterstützen, sondern auch als Mentor für junge Talente im Quarterback-Room fungieren. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Gespräche in eine Vertragsunterzeichnung münden.