Das größte Update seit dem Release von ARC Raiders ist heute erschienen – doch die Reaktionen der Community fallen durchwachsen aus. Neben neuen Inhalten wie einer zusätzlichen Karte führte das Riven Tides-Update vor allem zahlreiche Balancing-Änderungen für Waffen und Ausrüstung ein. Doch bereits nach wenigen Spielstunden melden sich verärgerte Spieler mit Kritik an den vorgenommenen Anpassungen.
Photoelectric Cloak: Der größte Frustpunkt
Besonders stark betroffen ist der Photoelectric Cloak, ein Tarnumhang, der Spieler vor den KI-gesteuerten ARC-Gegnern unsichtbar macht. Die Entwickler von Embark Studios haben dessen Werte drastisch reduziert: Das Gewicht des Umhangs verdreifachte sich, während der Energieverbrauch vervierfacht wurde. Viele Spieler zeigen sich entsprechend frustriert.
"Wann begreifen die Entwickler endlich, dass mehr Frust nicht gleich mehr Spaß oder mehr Engagement bedeutet? Das geht einfach zu weit."
Embark Studios begründet die Änderungen damit, dass der Photoelectric Cloak zuvor zu stark performte – insbesondere in Bezug auf die Nutzungsdauer. "Die Stärke während der Aktivierung bleibt gleich, aber Spieler müssen nun früher Deckung suchen oder ihre Vorgehensweise in stark umkämpften Gebieten überdenken", heißt es in der offiziellen Stellungnahme.
Waffendauerhaftigkeit: Seltenheit entscheidet über Nerf oder Buff
Eine weitere umstrittene Änderung betrifft die Dauerhaftigkeit von Waffen. Während seltene Waffen nun länger halten, wurden häufige Waffen deutlich geschwächt. So verlieren Waffen der "Common"-Seltenheitsstufe bei jedem Schuss 75 % mehr Haltbarkeit. Eine Maßnahme, die bei Spielern auf wenig Verständnis stößt.
"Dauerhaftigkeit ist ein so dummer Spielmechanismus. Warum sollte man etwas grindern müssen, das man sich bereits erarbeitet hat? Das bringt weder Spielspaß noch Realismus."
Neue Karte positiv aufgenommen – doch die Balancing-Änderungen dominieren die Diskussion
Die neue Karte wird zwar von den Spielern gut angenommen, doch die kontroversen Balancing-Änderungen überlagern die positiven Aspekte des Updates. Trotz des erhöhten Interesses auf Steam – gemessen an den aktiven Spielern – bleibt der Gesamteindruck des Patches bei vielen Nutzern negativ.
Die Entwickler von Embark Studios haben auf die Kritik bereits mit einer Stellungnahme reagiert und betont, dass die Änderungen das Spielerlebnis verbessern sollen. Ob dies gelingt, bleibt jedoch abzuwarten.