Die New Orleans Saints haben in den letzten Tagen keinen neuen Edge Rusher im Draft verpflichtet, aber durch einen Trade einen hochkarätigen Spieler verpflichtet. Am Sonntag holten sie Tyree Wilson von den Las Vegas Raiders in die Stadt. Bei einer Pressekonferenz äußerte sich General Manager Mickey Loomis zu den Plänen des neuen Defensive Coordinators Brandon Staley mit dem Spieler.

Loomis betonte, dass Staley eine klare Vision habe, wie der Siebtrunde-Draftpick aus dem Jahr 2023 in die Defensive der Saints integriert werden kann. Gleichzeitig machte der GM deutlich, dass die Zukunft Wilsons in New Orleans über die Saison 2026 hinaus noch ungewiss ist.

„Es ist eine einjährige Probezeit – wir werden sehen, wie es läuft“, sagte Loomis. Diese Aussage deutet stark darauf hin, dass die Saints auf die Ausübung von Wilsons Fifth-Year-Option verzichten werden. Diese Option hätte ihm für die Saison 2027 ein garantiertes Gehalt von 14,475 Millionen US-Dollar eingebracht.

Sollte Wilson in dieser Saison überzeugen, könnte dies jedoch zu einer erfreulichen Herausforderung für die Saints führen: Ein starkes Jahr könnte seinen Marktwert steigern und die Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung in der nächsten Offseason erschweren. Doch genau solche „guten Probleme“ gilt es dann zu lösen.