Der Trainer der Los Angeles Rams, Sean McVay, sorgte vor der Draft-Pressekonferenz für Aufsehen, als er sichtlich verärgert wirkte. Wie Chris Simms in seiner Sendung PFT Live berichtete, erklärte McVay die Ursache für sein Verhalten: eine unruhige Situation vor dem Auftritt.
Simms, der kürzlich aus London zurückgekehrt war, traf McVay bereits am Wochenende bei einem Arsenal-Spiel. In der Sendung vom Donnerstag teilte er mit, dass McVay ihm gegenüber betonte, sein Ärger habe weder mit der Draft-Entscheidung noch mit einer Inszenierung zu tun.
„Der Grund, warum er in der Pressekonferenz verärgert wirkte, hatte nichts mit ihm oder der Wahl zu tun, sondern mit einer unruhigen Situation, die vor dem Auftritt stattfand“, erklärte Simms. „Es gab eine kleine Auseinandersetzung über etwas. Er versicherte mir, dass es nichts Ernstes war, aber er war in diesem Moment verärgert.“
McVay selbst räumte am nächsten Tag ein, dass er zu diesem Zeitpunkt „grantig“ war. Einige vermuteten, sein Verhalten könnte eine gezielte Botschaft an den aktuellen Starting-Quarterback Matthew Stafford sein – den amtierenden NFL-MVP. Eine solche Draft-Strategie wäre historisch: Die letzte Mannschaft, die in der ersten Runde den potenziellen Nachfolger eines amtierenden MVP draftete, waren 1967 die Green Bay Packers mit Don Horn, nachdem Bart Starr zum MVP gewählt worden war.