Die Ära der Name, Image, Likeness (NIL)-Verträge hat den College-Football in den letzten fünf Jahren grundlegend verändert. Doch trotz des finanziellen Fokus bleibt die akademische Seite des Sports wichtig. Ein aktuelles Beispiel dafür ist Shedeur Sanders, der am vergangenen Samstag an der University of Colorado seinen Hochschulabschluss feierte.
Wie die Journalistin Mary Kay Cabot von der Cleveland Plain Dealer berichtet, erhielt Sanders seinen Bachelor in Soziologie. Der 22-jährige Quarterback hatte die Universität vor einem Jahr verlassen, um sich für den NFL-Draft zu bewerben. Mittlerweile spielt er in seiner zweiten Profisaison bei den Cleveland Browns und konkurriert mit Deshaun Watson um den Posten als Starting-Quarterback.
In seiner Rookie-Saison startete Sanders sieben Spiele und führte die Browns zu drei Siegen. Die restlichen acht Partien der Saison endeten mit Niederlagen, was die insgesamt schwierige Saison der Mannschaft unterstrich.
Sein akademischer Erfolg unterstreicht, dass auch im modernen College-Football die Kombination aus sportlicher und schulischer Leistung weiterhin möglich ist. Sanders’ Rückkehr zur Universität zur Abschlussfeier zeigt, dass Bildung für ihn einen hohen Stellenwert hat – trotz der Ablenkungen durch den Profisport.