Die US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA und die Alliance of Motion Picture and Television Producers (AMPTP) haben in einer gemeinsamen Erklärung die vorläufige Einigung auf einen neuen Tarifvertrag bekannt gegeben. Dieser soll die Nachfolge des 2023er-Vertrags für Film-, Fernseh- und Streamingproduktionen regeln.

In der Stellungnahme heißt es:

„SAG-AFTRA und die AMPTP haben eine vorläufige Einigung über die Bedingungen eines Nachfolgevertrags zum SAG-AFTRA-TV/Theatrical-Vertrag 2023 erzielt. Dieser deckt Motion Pictures, scripted primetime Dramaserien, Streaming-Inhalte und neue Medien ab.“

Die vorläufige Vereinbarung muss nun vom National Board von SAG-AFTRA geprüft werden. Eine Veröffentlichung der konkreten Vertragsdetails erfolgt erst nach Abschluss dieser Prüfung.

Hintergrund der Verhandlungen:

  • Erste Gespräche begannen am 9. Februar 2026.
  • Die Verhandlungen wurden am 15. März unterbrochen.
  • Am 27. April wurden die Gespräche wieder aufgenommen und am 2. Mai abgeschlossen.

Sobald die Führungsebene zugestimmt hat, muss die Vereinbarung von den rund 160.000 Mitgliedern der Gewerkschaft in einer Abstimmung bestätigt werden.

Quelle: The Wrap