Der neue Steam Controller von Valve war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Innerhalb von nur 45 Minuten nach Verkaufsstart am Mittag war das Angebot erschöpft. Viele Nutzer scheiterten bereits am Kaufversuch, da Serverprobleme und Transaktionsfehler auftraten.

Die hohe Nachfrage nach dem Controller überrascht nicht – trotz der ungewöhnlichen Touchpad-Anordnung und des Preises von rund 100 US-Dollar bietet das Gerät innovative Features wie präzise TMR-Joysticks, haptische Motoren und eine Akkulaufzeit von bis zu 35 Stunden. Besonders die Kombination mit der angekündigten Steam Machine macht das Zubehör für viele Spieler attraktiv.

Doch nicht nur der Controller, sondern auch Valves Server gerieten erneut in die Kritik. Bereits im vergangenen Jahr gab es massive Probleme beim Verkauf des Spiels Hollow Knight: Silksong, als tausende Nutzer gleichzeitig auf die Plattform zugreifen wollten. Auch diesmal zeigten sich ähnliche Symptome: Nutzer berichteten von Fehlermeldungen wie „Transaktionsfehler“ oder „Serverüberlastung“, obwohl der Controller technisch verfügbar war.

In sozialen Medien äußerten sich frustrierte Käufer enttäuscht über die Kaufabbrüche. Valve reagierte bisher nicht offiziell auf die Vorwürfe, doch ein erneuter Restock scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.

Fazit: Der Steam Controller ist trotz der Serverprobleme ein gefragtes Produkt. Ob sich der Kauf lohnt, hängt jedoch von den individuellen Gaming-Vorlieben ab. Für Nutzer, die bereits einen hochwertigen Controller wie den DualSense besitzen, könnte der Wechsel auf das neue Modell optional sein. Andere werden möglicherweise auf den nächsten Restock warten müssen.