Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit Fox News angekündigt, bis zu 500.000 chinesische Studenten an amerikanischen Universitäten willkommen zu heißen. Zudem sprach er sich dafür aus, dass China US-Agrarland besitzen dürfe. Diese Aussagen lösten in der MAGA-Bewegung heftige Reaktionen aus.

„Wenn sie gute Studenten sind und in den USA bleiben wollen, werden wir ihnen keinen Green Card geben“, erklärte Trump gegenüber Moderator Sean Hannity. Gleichzeitig betonte er, dass er es für vorteilhaft halte, wenn Menschen aus anderen Ländern die amerikanische Kultur kennenlernen und viele von ihnen bleiben möchten. „Ich denke, das ist eine gute Sache“, so Trump. „Nicht jeder teilt diese Meinung, und es klingt nicht sehr konservativ. Aber ich bin konservativ – ich bin vor allem ein vernünftiger Mensch.“

Auf Hannitys Hinweis, dass einige Bedenken hinsichtlich möglicher Spionageaktivitäten chinesischer Studenten äußern, erwiderte Trump: „Ja, wir machen uns Sorgen, aber es ist eine schwierige Balance. Wir tun Dinge, die sie betreffen, und sie tun Dinge, die uns betreffen.“

Trumps Aussagen sorgten in der MAGA-Bewegung für massive Verärgerung, insbesondere bei jenen, die eine harte Linie gegenüber China vertreten.

Reaktionen aus der MAGA-Bewegung

  • James Fishback, ein umstrittenen Kandidat für das Gouverneursamt in Florida, kündigte an, die Studiengebühren für chinesische Studenten auf eine Million Dollar pro Jahr zu erhöhen: „Wenn Präsident Trump 500.000 chinesische Studenten an die Universitäten in Florida lässt, werde ich die Studiengebühren für sie auf eine Million Dollar pro Jahr erhöhen.“
  • Robby Starbuck, ein einflussreicher MAGA-Aktivist, behauptete, chinesische Studenten seien per Gesetz zur Spionage für China verpflichtet: „Tatsächlich müssen chinesische Studenten nach chinesischem Recht als Spione für ihr Land arbeiten. Wenn ihre Anwesenheit einige Universitäten in den Ruin treibt, dann verdienen diese Schulen es, unterzugehen.“
  • Marjorie Taylor Greene, ehemalige Kongressabgeordnete und bekannte MAGA-Unterstützerin, kritisierte Trumps Pläne scharf: „Es ist eine Beleidigung für amerikanische Studenten, wenn 500.000 chinesische Studenten zugelassen werden, während einheimische Bewerber abgelehnt werden. Und nein, es ist nicht in Ordnung, dass China unser Farmland kaufen darf!“

Die Aussagen Trumps werfen die Frage auf, ob seine Politik noch mit dem Grundsatz „America First“ vereinbar ist. Während er betont, dass internationale Studenten die amerikanische Kultur bereichern, sehen viele seiner Anhänger darin einen Verstoß gegen die protektionistischen Prinzipien der MAGA-Bewegung.