Seit einer Woche verbringe ich meine Abende damit, durch die japanische Landschaft zu rasen, während ich lautstark Babymetal höre. Forza Horizon 6 mag zwar offiziell ein Rennspiel sein, in dem man als aufstrebender Fahrer seinen Namen machen will. Doch wie schon in den Vorgängern steckt hier viel mehr dahinter: ein riesiges Open-World-Abenteuer, in dem man mindestens genauso viel Zeit mit dem Erkunden der Umgebung verbringt wie mit dem eigentlichen Rennen.

Und genau dieser Aspekt wurde in Forza Horizon 6 deutlich verbessert. Die Kombination aus Struktur und Setting macht den Unterschied: Die fiktive Version Japans ist nicht nur die größte Karte aller Horizon-Spiele, sondern auch eine der detailreichsten und abwechslungsreichsten.

Die offene Welt lädt zum Verweilen ein – ob man nun durch malerische Reisfelder fährt, an der Küste entlangkurvt oder in den Bergen kurvige Straßen erkundet. Jede Ecke des Spiels hat ihren eigenen Charme, und die Atmosphäre wird durch die gelungene Mischung aus realistischen Landschaften und einer lebendigen Spielwelt verstärkt.

Doch nicht nur die Optik überzeugt: Die Steuerung der Fahrzeuge fühlt sich präzise an, und die Rennmechanik bleibt fordernd genug, um auch erfahrene Spieler zu begeistern. Gleichzeitig bietet das Spiel zahlreiche Nebenaktivitäten, die das Open-World-Erlebnis bereichern – von Musikfestivals bis hin zu Fotochallenges.

Fazit: Forza Horizon 6 ist ein Meisterwerk der Open-World-Gestaltung. Es ist ein Spiel, das man nicht nur wegen des Rennens spielt, sondern weil man die Welt einfach lieben lernt.

Quelle: The Verge