Die Minnesota Vikings stehen erneut im Fokus der NFL-Spekulationen – diesmal wegen eines drastischen Budgetrückgangs. Für die Saison 2026 plant das Team, nur noch 226 Millionen Dollar für Spielergehälter auszugeben, nachdem im Vorjahr noch 350 Millionen Dollar investiert wurden. Diese drastische Kürzung hat Spekulationen über einen möglichen Verkauf des Franchise ausgelöst.

Doch laut einer vertraulichen Quelle, die dem St. Paul Pioneer Press vorliegt, gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Besitzer Mark und Zygi Wilf die Vikings verkaufen wollen. Die jüngsten Entwicklungen seien vielmehr eine logische Folge der hohen Ausgaben in der Vergangenheit.

Die Wilfs erwarben das Team 2005 von Red McCombs für 600 Millionen Dollar. Ein Verkauf würde heute ein Vielfaches dieses Betrags einbringen. Dennoch gibt es keine Hinweise darauf, dass die Familie Wilf das Franchise veräußern möchte. Die NFL selbst würde einen Verkauf ohnehin erst nach dem Abschluss des Seahawks-Deals begrüßen, um zu verhindern, dass zwei Teams gleichzeitig auf dem Markt sind. Dies würde den Wert der Franchises unnötig mindern.

Die NFL ist ein exklusiver Club mit nur 32 Teams – ein Superyacht-Vergleich drängt sich auf. Die Wilfs haben derzeit keinerlei Interesse, diesen exklusiven Kreis zu verlassen.