Miami, USA – Max Verstappen sicherte sich beim Formel-1-Miami-Grand-Prix trotz einer Strafe den fünften Platz. Damit erzielte der Red-Bull-Pilot sein bestes Saisonergebnis 2026.
Doch die Bestätigung des Ergebnisses verzögerte sich. Nach dem chaotischen Rennen wurden mehrere Fahrer, darunter Verstappen, zu den Rennkommissaren vorgeladen. Kimi Antonelli gewann sein drittes Rennen in Folge, während Red Bull mit Upgrades für Verstappen und Isack Hadjar aufwartete. Verstappen hatte sich mit Platz zwei im Qualifying für das Hauptrennen qualifiziert.
Nach einem turbulenten Start unter Safety-Car-Bedingungen absolvierte Verstappen einen frühen Boxenstopp. Die Rennleitung prüfte anschließend, ob er beim Wiedereintritt auf die Strecke die weiße Linie zwischen Boxenausfahrt und Rennstrecke überquert hatte. Die Stewards verhängten schließlich eine Fünf-Sekunden-Strafe.
"Bei dem Vorfall gab es zunächst nur begrenzte Videobeweise. Wir entschieden uns, die Angelegenheit nach dem Rennen weiter zu untersuchen, um zusätzliche Perspektiven zu erhalten. Die neuen Aufnahmen zeigten, dass das linke Vorderrad die weiße Linie überschritt – ein Verstoß gegen Artikel 6c des Internationalen Sportgesetzes."
— Auszug aus dem Bericht der Rennkommissare
Ohne die Strafe wäre Verstappen auf Platz sechs hinter Charles Leclerc gelandet. Doch Leclerc erhielt eine 20-Sekunden-Strafe, weil er auf der letzten Runde mehrfach die Strecke verlassen hatte, um Zeit zu sparen. Der Ferrari-Pilot drehte sich in Kurve 3, kollidierte mit der Wand und schnitt später mehrere Schikanen ab.
Mit dem fünften Platz bleibt Verstappen in der Fahrerwertung auf Platz sieben. Red Bull feierte mit Antonellis Sieg, Hadjars P3 und Verstappens P5 einen historischen Dreifachsieg in Miami.