Microsoft arbeitet derzeit an einem neuen Geschwindigkeitsfeature für Windows 11, das die Ladezeiten von Anwendungen verkürzen und die Reaktionsfähigkeit des Startmenüs sowie anderer Systemelemente spürbar verbessern soll. Der als „Low Latency Profile“ bezeichnete Mechanismus passt die CPU-Taktfrequenz in kurzen Intervallen dynamisch an, um die Performance von Menüs, Flyouts, Apps und weiteren Komponenten zu optimieren – ähnlich dem Verhalten von macOS bei vergleichbaren Aufgaben.
Erste Windows-11-Tester haben das noch unangekündigte Feature in der vergangenen Woche ausprobiert und berichten von deutlichen Geschwindigkeitssteigerungen. Besonders beim Öffnen des Datei-Explorers, des Startmenüs sowie von Anwendungen wie Outlook, dem Microsoft Store und Paint sollen sich die Ladezeiten und die allgemeine Systemresponsivität deutlich verbessert haben.
Die Einführung dieses Features könnte insbesondere für Nutzer älterer oder leistungsschwächerer Hardware einen spürbaren Vorteil bringen. Sollte „Low Latency Profile“ in einer zukünftigen Windows-11-Version standardmäßig aktiviert werden, würde dies die Nutzererfahrung weiter an die Effizienz von macOS heranführen – ein Schritt, den Microsoft bereits mit anderen Optimierungen wie der Integration von Android-Apps oder verbesserten Virtualisierungsfunktionen gegangen ist.