Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) hat sich deutlich gegen progressive Forderungen ausgesprochen, die Marjorie Taylor Greene als vertrauenswürdige politische Partnerin betrachten. Bei einer Diskussion am Freitag an der Universität Chicago machte sie klar, dass sie Greenes jüngere Kritik an MAGA nicht als Grund für eine Zusammenarbeit sieht.
Auf die Frage eines Studenten, ob sie ihre früheren Aussagen zu rassistischen Sympathien im Kongress weiterhin aufrechterhalte, antwortete AOC: „Ich stehe dazu – das ist einfach wahr!“ Sie verwies darauf, dass sie trotz persönlicher Angriffe von Republikanern wie Tim Burchett an der Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Insiderhandel festhalte, da ihr Ergebnisse wichtiger seien als persönliche Konflikte.
Doch nicht alle politischen Partner seien gleich, betonte sie. „Es gibt Bereiche, in denen wir bestimmte Personen nicht einfach ignorieren können“, erklärte AOC. „Ich vertraue Marjorie Taylor Greene nicht – sie ist eine nachgewiesene Rassistin und Antisemitin.“ Eine Zusammenarbeit mit ihr würde der linken Bewegung schaden, so ihre Argumentation. „Ich glaube nicht, dass es uns nützt, uns mit weißen Nationalisten zu verbünden.“
Greenes jüngste Äußerungen, darunter ihre Kritik an Präsident Trump wegen angeblicher Hetze gegen sie, wies AOC zurück. Greene hatte geschrieben:
„Diesmal vom Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als Frau nehme ich Drohungen von Männern ernst.“AOC widersprach dieser Darstellung vehement und betonte, dass Greenes Vergangenheit als Rassistin und Antisemitin jede Zusammenarbeit ausschließe.
Im April hatte Greene Trump vorgeworfen, Frauen zu verachten: „Präsident Trump hasst Frauen, die er nicht kontrollieren kann – Frauen, die Gott verehren und intelligenter sind als er.“ AOC sieht darin keinen Grund für eine politische Annäherung, sondern bekräftigte ihre Ablehnung von Greenes Ideologie.