Apple steht unter Druck, seine Lieferkettenabhängigkeiten zu reduzieren. Laut internen Quellen führt das Unternehmen derzeit Gespräche mit den Chip-Herstellern Intel und Samsung, um die Produktion wichtiger Prozessoren für zukünftige Geräte zu sichern.
Die Verhandlungen zielen darauf ab, die Kontrolle über die Entwicklung und Herstellung dieser Schlüsselkomponenten zu stärken. Besonders im Fokus stehen dabei Prozessoren für iPhones, iPads und Macs. Apple möchte damit seine Versorgungsflexibilität erhöhen und mögliche Engpässe oder Lieferverzögerungen vermeiden.
Die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Intel und Samsung könnte Apple ermöglichen, eigene Designs zu nutzen oder gemeinsam entwickelte Chips zu produzieren. Bisher werden die meisten Apple-Prozessoren von TSMC gefertigt, doch die Gespräche deuten auf eine strategische Diversifizierung hin.
Hintergrund: Die COVID-19-Pandemie und geopolitische Spannungen haben in den letzten Jahren zu Lieferkettenproblemen geführt. Apple hatte in der Vergangenheit bereits mit Engpässen bei Halbleitern zu kämpfen, was die Produktion bestimmter Geräte verzögerte. Eine stärkere Eigenkontrolle über die Chip-Herstellung könnte diese Risiken minimieren.
Experten sehen in dieser Entwicklung einen weiteren Schritt Apples, sich von externen Zulieferern unabhängiger zu machen. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren bereits eigene Chips wie den M-Serie-Prozessor für Macs entwickelt und produziert. Die Gespräche mit Intel und Samsung könnten diesen Trend verstärken.
Ob und wann eine konkrete Vereinbarung getroffen wird, bleibt noch offen. Beide Seiten betonen jedoch die Bedeutung einer langfristigen und stabilen Partnerschaft.