Die Zahlungs- und Banking-App Cash App, betrieben von Block, erweitert ihr Angebot um Kinderkonten für die Altersgruppe 6 bis 12 Jahre. Eltern können diese Konten verwalten und so frühzeitig finanzielle Grundlagen vermitteln. Die Funktion ist Teil der erweiterten "Cash App Families"-Erfahrung und soll Kindern spielerisch den Umgang mit Geld beibringen.
Was bieten die neuen Kinderkonten?
Die Elternkonten ermöglichen es Erziehungsberechtigten, folgende Funktionen zu nutzen:
- Taschengeld-Übertragungen: Regelmäßige Geldtransfers an das Kinderkonto einrichten.
- Sparziele festlegen: Geld für zukünftige Wünsche zurücklegen.
- Ausgaben überwachen: Transaktionen des Kindes einsehen und analysieren.
- Konto sperren: Bei Bedarf Transaktionen unterbinden.
- Eigene Debitkarte: Kinder erhalten eine personalisierte Karte, können diese aber nicht selbst nutzen.
- Zahlungen empfangen: Bis zu fünf vertrauenswürdige Kontakte können Geld senden.
Wichtig: Kinder haben keinen direkten Zugriff auf die Cash App selbst. Sie können die Debitkarte verwenden, aber keine Überweisungen tätigen oder Investitionen vornehmen.
Übergang zu Teenager-Konten ab 13 Jahren
Sobald das Kind 13 Jahre alt wird, können Eltern die Konten in ein „gesponsertes Konto“ umwandeln. Diese bieten zusätzliche Funktionen:
- Eigene Überweisungen und Zahlungen senden/empfangen.
- Investitionen in Aktien oder Kryptowährungen.
- Mehr Kontrolle über das eigene Geld, während Eltern weiterhin überwachen und steuern können.
„Heute starten wir Cash App-Konten für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Eltern verwalten die Accounts, während Kinder spielerisch lernen, sicher zu sparen und ihre eigene Debitkarte zu nutzen. Banking für die nächste Generation – und das sieht gut aus.“
— Kristen Anderson, Produktmanagerin bei Cash App
Cash App im Vergleich zur Konkurrenz
Kinderkonten sind kein neues Konzept im Fintech-Bereich, doch Cash App zielt mit seinem Angebot auf eine jüngere Zielgruppe ab als viele Mitbewerber:
- Venmo: Ermöglicht seit 2023 Zahlungen für Teenager zwischen 13 und 17 Jahren.
- Apple & Google: Bieten mit Apple Cash Family und Google Wallet Kids eigene Kinderkonten an.
Finanzielle Bildung frühzeitig fördern
Mit den neuen Kinderkonten setzt Cash App auf einen spielerischen Ansatz zur Finanzbildung. Eltern können durch gezielte Sparziele, Taschengeld-Management und Transaktionsüberwachung ihren Kindern wichtige Kompetenzen vermitteln. Die Kombination aus praktischer Anwendung (Debitkarte) und eingeschränkten Rechten soll ein sicheres Lernumfeld schaffen.
Die Funktion ist ab sofort in der Cash App verfügbar. Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen Website des Unternehmens.