Neue Funktion von OpenAI: Vertrauensperson bei Selbstgefährdung benachrichtigen
OpenAI führt eine wichtige Sicherheitsfunktion ein, die ChatGPT-Nutzern mehr Schutz bietet. Ab sofort können Nutzer eine Vertrauensperson benennen, die im Falle einer erkannten Selbstgefährdung automatisch informiert wird.
Wie funktioniert die neue Funktion?
Die Technologie erkennt potenzielle Anzeichen von Selbstgefährdung in den Gesprächen mit ChatGPT. Erkennt das System eine solche Situation, wird die zuvor festgelegte Vertrauensperson kontaktiert. Diese kann dann gezielt Unterstützung anbieten oder professionelle Hilfe vermitteln.
Ziel der Maßnahme
OpenAI betont, dass diese Funktion nicht dazu dient, Gespräche zu überwachen, sondern in kritischen Momenten gezielt Hilfe zu ermöglichen. Die Vertrauensperson wird nur dann informiert, wenn das System eine konkrete Selbstgefährdung erkennt. Die Entscheidung über die Benachrichtigung liegt dabei immer bei der KI.
Datenschutz und Transparenz
Die Funktion ist freiwillig und kann jederzeit deaktiviert werden. OpenAI versichert, dass die Daten der Nutzer streng geschützt werden und nur im Notfall weitergegeben werden. Zudem wird der Nutzer vor der Kontaktaufnahme mit der Vertrauensperson informiert.
„Wir wollen sicherstellen, dass Nutzer in schwierigen Momenten die Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Diese Funktion ist ein wichtiger Schritt, um ChatGPT noch verantwortungsbewusster einzusetzen.“
— OpenAI-Sprecher
Wie kann man die Funktion einrichten?
- Gehen Sie in die Einstellungen von ChatGPT.
- Wählen Sie die Option „Vertrauensperson hinzufügen“.
- Geben Sie den Namen und die Kontaktdaten der Person ein.
- Bestätigen Sie die Auswahl.
Die Funktion ist zunächst in ausgewählten Ländern verfügbar und wird schrittweise weiter ausgebaut.