Nach einem massiven Stau mit Dutzenden Baidu Apollo Go-Robotaxis in Wuhan hat China die Vergabe neuer Lizenzen für autonome Fahrzeuge vorübergehend gestoppt. Wie aus Kreisen der Regierung verlautet, alarmierte der Vorfall die Zentralbehörden in Peking und veranlasste die Regulierungsbehörden, die Branche einer Überprüfung zu unterziehen.
Die neuen Beschränkungen verhindern, dass Unternehmen zusätzliche fahrerlose Fahrzeuge in ihre Flotten aufnehmen, in neue Städte expandieren oder neue Testprojekte starten. Der genaue Zeitpunkt, ab dem wieder Lizenzen erteilt werden, ist derzeit unklar.
Laut Bloomberg hatten sich im vergangenen Monat in Wuhan mehrere Dutzend Robotaxis des chinesischen Technologiekonzerns Baidu im Verkehr festgefahren. Die Fahrzeuge blockierten Straßen und verursachten Chaos im Stadtverkehr. Die lokalen Behörden reagierten umgehend und forderten eine Überprüfung der Sicherheitsprotokolle für autonome Fahrzeuge.
Experten zufolge könnte der Vorfall die ohnehin schon strengen Regulierungsvorgaben für selbstfahrende Autos in China weiter verschärfen. Die Regierung setzt zunehmend auf Kontrollen, um die Sicherheit im öffentlichen Straßenverkehr zu gewährleisten.