Der Directors Guild of America (DGA) hat den Vertrag von Russell Hollander als National Executive Director bis zum 31. Dezember 2029 verlängert. Hollander ist seit 2001 Teil der Gewerkschaft und stieg über verschiedene Positionen bis zu seiner aktuellen Rolle auf.
Seit 2017 führt er die DGA als National Executive Director. In dieser Zeit bewältigte er zentrale Herausforderungen der Branche, darunter die Corona-Pandemie. Er entwickelte branchenweite Sicherheitsprotokolle, die 2020 die schrittweise Rückkehr zu Film- und Fernsehproduktionen ermöglichten. Zudem verhandelte er in den Tarifrunden 2020 und 2023 als Chefverhandler der Gewerkschaft und wird diese Rolle auch bei den anstehenden Verhandlungen ab dem 11. Mai 2024 übernehmen.
Lob von DGA-Präsident Christopher Nolan
„Seit fast einem Jahrzehnt als National Executive Director hat Russ die DGA und ihre Mitglieder durch eine Phase enormer Umbrüche in unserer Branche geführt. Von der Pandemie über Streiks bis hin zur globalen Produktionsflaute hat er stets die Interessen unserer Mitglieder in den Vordergrund gestellt. Wir sind dankbar für sein anhaltendes Engagement.“
Vor seiner Tätigkeit bei der DGA war Hollander Partner der auf Arbeitsrecht spezialisierten Kanzlei Cohen, Weiss and Simon LLP, wo er Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen vertrat. Er schloss sein Studium an der Harvard Law School ab.
Hollander betont Bedeutung der Zusammenarbeit
„Die fortgesetzte Unterstützung des Vorstands für meine Arbeit bedeutet mir viel – besonders in Zeiten des Wandels. Die Stärke unserer Gewerkschaft liegt in unserer klaren Mission: die kreativen und wirtschaftlichen Rechte unserer Mitglieder zu stärken. Der Schlüssel unseres Erfolgs ist die enge Partnerschaft zwischen gewählten Führungskräften und unserem professionellen Team. In einer Zeit, in der Arbeitnehmerrechte starke Fürsprecher brauchen, ist es eine Ehre, mich dieser Aufgabe und unseren Mitgliedern zu widmen.“