Es ist noch früh in der Saison – zu früh für endgültige Urteile. Doch ein Blick auf die Tabellen der American League offenbart ein Bild, das selbst die größten Baseball-Fans zum Schmunzeln bringt.
Die vier stärksten Teams der MLB – die Yankees, Braves, Dodgers und Cubs – dominieren ihre jeweiligen Divisionen. Ein Team aus dem Osten, Süden, Mittleren Westen und Westen: eine perfekte geografische Verteilung, die selbst MLB-Commissioner Rob Manfred nicht besser hätte planen können. Vielleicht hilft ihm dieses Bild, wenn der nächste Lockout die achte Woche erreicht.
Doch die American League zeigt sich in diesem Jahr besonders verwirrend. Während die Yankees mit 25 Siegen bei 12 Niederlagen (+74 Run-Differenz) glänzen, wirkt der Rest der Liga wie ein Schatten ihrer selbst. Die Tampa Bay Rays folgen mit 24 Siegen und 12 Niederlagen (+15 Run-Differenz) – ein bescheidenes Ergebnis für das zweitbeste Team der Liga.
Noch dazu: Nur diese beiden Teams in der American League haben eine positive Bilanz. Fast ein Viertel der Saison ist bereits vorbei, genug Zeit für erste Einschätzungen. Und die lautet: Die American League ist in diesem Jahr alles andere als dominant.