DJI Osmo Pocket 4: Die nächste Generation der Vlogging-Kameras
Der DJI Osmo Pocket 3 galt bereits als bahnbrechendes Gerät für Vlogger und Profi-Filmer. Seit seinem Launch vor zwei Jahren dominieren begeisterte Reviews und Tutorials auf YouTube die Szene. Mit dem offiziellen Release des Osmo Pocket 4 setzt DJI nun neue Maßstäbe. Nach monatelangen Leaks und Spekulationen präsentiert der Hersteller die vierte Generation seiner kompakten Gimbal-Kamera – und überrascht mit einigen unerwarteten Features.
Neue Features im Überblick
Der Osmo Pocket 4 behält zwar das bewährte 4K-Format bei, überzeugt aber mit einem 1-Zoll-CMOS-Sensor, der laut DJI zwei zusätzliche Stufen bessere Low-Light-Performance bietet (insgesamt 14 Stufen). Die Brennweite bleibt bei 20 mm (f/2.0), doch die maximale Bildrate steigt auf 240 fps (bisher 120 fps) – ideal für extrem langsame Bewegungen. Zudem unterstützt die Kamera nun 10-Bit-D-Log im Vollformat, was eine bessere Farbgrading-Möglichkeit bietet.
Die Verschlusszeiten wurden erweitert und reichen nun bis 1/4 Sekunde für kreative Lichteffekte. Hardware-seitig gibt es zwei neue Tasten unter dem 2-Zoll-Display: eine dedizierte Zoom-Taste sowie eine programmierbare Taste für häufig genutzte Funktionen wie Gimbal-Rotation oder Aufnahmevoreinstellungen. Letztere lässt sich per Einfach-, Doppel- oder Dreifachklick individuell belegen.
Mehr Speicher und verbessertes Zoom
Der Osmo Pocket 4 bietet 107 GB internen Speicher – optional kann weiterhin eine SD-Karte genutzt werden. Der Zoom wurde optimiert: In 4K ist ein 2x verlustfreier Zoom möglich, in Full HD sogar 4x. Im Gegensatz zum Vorgänger ist der Zoom nun direkt nutzbar, auch während der ActiveTrack-Gesichtserkennung oder im Portrait-Modus – allerdings nur bei horizontaler Ausrichtung des Displays.
Kreative Tools für bessere Videos
Neu sind die „Film Tones“, die an Fujifilm-Filmsimulationen erinnern. Sechs vordefinierte Farbprofile verleihen Videos sofort einen bestimmten Look, ohne nachträgliches Color Grading. Für Standbilder gibt es zudem einen „Live“-Modus, der an die Funktion des iPhones angelehnt ist und Bewegungsaufnahmen als Standbild speichert – eine vereinfachte Version der „Motion Photos“ des Vorgängers.
„Der Osmo Pocket 4 kombiniert kompakte Bauweise mit professioneller Bildqualität. Die neuen Features machen ihn zur idealen Kamera für Content-Creator.“
– DJI-Sprecher
Fazit: Lohnt sich das Upgrade?
Der Osmo Pocket 4 richtet sich an Vlogger, Filmemacher und alle, die eine hochwertige, tragbare Kamera suchen. Mit dem verbesserten Sensor, der höheren Bildrate und den neuen kreativen Tools setzt DJI die Messlatte erneut hoch. Ob sich das Upgrade für bestehende Nutzer lohnt, hängt von den individuellen Anforderungen ab – für Neulinge ist der Osmo Pocket 4 jedoch eine überzeugende Wahl.
Die Kamera ist ab sofort erhältlich. Preise und Verfügbarkeit variieren je nach Region.