Das Studio Double Fine, bekannt für seine ausgefallenen Spiele wie Brütal Legend und Broken Age, stand lange im Schatten der Microsoft-Übernahme 2019. Jahrelang blieb es ruhig um das von Tim Schafer geführte Team – bis auf den lang erwarteten Nachfolger Psychonauts 2 gab es kaum neue Veröffentlichungen.

Doch jetzt scheint sich das Blatt zu wenden: Double Fine ist zurück – und zwar mit voller Kraft. Im vergangenen Jahr veröffentlichte das Studio Keeper, ein rätselhaftes Spiel über einen fühlenden Leuchtturm. Diese Woche folgte mit Kiln ein weiterer ungewöhnlicher Titel: ein Multiplayer-Brawler mit niedlichen Geistern und einer Prise Töpferei. Beide Spiele zeigen, dass Double Fine weiterhin einzigartige Ideen umsetzen kann – selbst unter dem Dach von Microsoft.

Ein Comeback mit skurrilen Ideen

Die Rückkehr von Double Fine überrascht, denn nach der Übernahme durch Microsoft gab es lange Zweifel an der kreativen Freiheit des Studios. Doch die jüngsten Veröffentlichungen beweisen das Gegenteil: Das Team um Tim Schafer beweist, dass es weiterhin ungewöhnliche, aber fesselnde Spiele entwickeln kann. Keeper und Kiln sind keine Mainstream-Produkte, sondern Experimente – genau das, wofür Double Fine einst bekannt wurde.

Mit Kiln setzt das Studio erneut auf eine Mischung aus Nostalgie und Innovation. Das Spiel verbindet schnelle Action mit charmanten Charakteren und einem ungewöhnlichen Setting. Ob die Spieler das neue Werk annehmen, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Double Fine zeigt, dass es unter Microsoft weiterhin kreativ bleiben kann.

Quelle: The Verge