Die Kansas City Chiefs investierten in der NFL-Draft 2024 zunächst vor allem in die Defense. Doch im späteren Verlauf entdeckten sie möglicherweise einen Offensivspieler, der das Team langfristig verstärken könnte: den Fünftrunden-Runningback Emmett Johnson.
Beim Rookie-Minicamp der Chiefs überzeugte Johnson nicht nur die Teamverantwortlichen, sondern auch Head Coach Andy Reid. Dieser äußerte sich positiv über die Fähigkeiten des Neulings und sieht in ihm einen potenziellen Beitrag sowohl in den Special Teams als auch im Offensivspiel. Besonders auffällig ist laut Reid Johnsons Beweglichkeit und seine Ähnlichkeit mit einem früheren Star der Chiefs – LeSean McCoy.
„Er hat ein gutes Gespür für das Spiel“, sagte Reid. „Ein kluger Junge, mit guter Lateralbewegung. Wir hatten LeSean McCoy hier, und Johnson hat ein bisschen von dessen Spielweise – er kann schnell die Gänge wechseln und trotzdem zügig vorankommen. Mir gefällt, wie er blockt und den Ball fängt. Das sieht vielversprechend aus. Wir sind hier noch nicht im Live-Spielmodus, aber sein Ballfangvermögen wirkt sehr natürlich.“
Reid betonte, dass Johnson nicht nur als Läufer, sondern auch als Passempfänger und Blocker überzeugen muss – Fähigkeiten, die in der Offensivstrategie der Chiefs essenziell sind. „In dieser Offense muss man den Ball fangen können, blocken und laufen. Je mehr man davon beherrscht, desto mehr Einsatzzeit wird man bekommen. Das setzt die Defense unter Druck.“
Obwohl der Unterschied zwischen einem kontaktfreien Rookie-Minicamp und einem echten NFL-Spiel enorm ist, markiert die positive Resonanz von Reid einen wichtigen Schritt für Johnson. Seine Leistungen könnten ihm helfen, sich im Wettbewerb um Spielzeit im Backfield gegen etablierte Namen wie Kenneth Walker, Emari Demercado und Brashard Smith durchzusetzen.