Der Wide Receiver Josh Downs der Indianapolis Colts hat nicht nur ein besonderes Highlight in der kommenden Saison vor sich: Er wird voraussichtlich gegen seinen jüngeren Bruder antreten, der ebenfalls in der NFL spielt. Doch das ist nicht das Einzige, worauf er sich freut.

Nach einer enttäuschenden Saison 2025, in der Downs mit Karriere-Tiefs bei Fangängen und Yards zu kämpfen hatte, zeigte er sich bei einer Pressekonferenz am Mittwoch zuversichtlich. „Es gibt wahrscheinlich mehr Möglichkeiten für mich in der aktuellen Offense“, erklärte er. Der Grund: Michael Pittman, einst sein Teamkollege, wurde in der Offseason zu den Pittsburgh Steelers transferiert. Dadurch rücken Downs und Alec Pierce als führende Receiver für Quarterback Daniel Jones in den Fokus.

Diese Entwicklung fällt zudem mit dem letzten Vertragsjahr von Downs zusammen – ein Umstand, der ihm bewusst ist, auch wenn er betont, sich nicht davon beeinflussen zu lassen. „Natürlich denkt man ein bisschen darüber nach“, sagte Downs. „Aber am Ende des Tages geht es darum, Football zu spielen. Man hat diesen Sport sein ganzes Leben lang gespielt. Ich glaube, man sollte einfach rausgehen, hart arbeiten und Spaß haben.“

Er zitierte dabei seinen Teamkollegen Jonathan Taylor, der ihm einen Rat mit auf den Weg gab: „Denk nicht einmal darüber nach. Geh einfach raus und spiel. Mach weiter, was du tust.“ Genau das sei entscheidend – nicht dem Geld hinterherzulaufen. „Genau dann verliert man sich selbst“, warnte Downs.

Pierce profitierte in einer ähnlichen Situation von der neuen Rolle und sicherte sich in dieser Offseason einen lukrativen Vertrag. Sollte alles nach Plan laufen, könnte Downs in wenigen Monaten nachziehen – doch er bleibt bescheiden und konzentriert sich auf seine Leistung.