Kash Patel, Direktor des FBI, wird am Montag eine Verleumdungsklage gegen das Magazin The Atlantic einreichen. Dies kündigte er in einem Interview mit Fox-News-Moderatorin Maria Bartiromo an. Patel reagiert damit auf einen Bericht des Magazins vom 17. April, der behauptet, sein angeblicher Alkoholkonsum beeinträchtige seine Arbeitsleistung.

„Ich dulde keine Angriffe“

„Wenn die Fake-News-Mafia in Washington nicht persönlich gegen dich vorgeht, dann machst du deinen Job nicht richtig“, erklärte Patel. „Und das ist heute lauter denn je, weil das FBI unter Präsident Trumps Führung die Strafverfolgung und die Sicherheitskräfte unterstützt.“

„Sie können so viel Lärm machen und neben Giftmüll stehen, wie sie wollen – das macht es nicht weniger giftig. Maria, ich freue mich, Ihnen heute mitteilen zu können, dass wir uns das nicht einfach bieten lassen. Sie wollen meinen Charakter angreifen? Dann kommen Sie! Ich bin bereit. Wir sehen uns vor Gericht!“

Auf die Frage von Bartiromo, ob er das Magazin verklagen werde, antwortete Patel mit einem klaren „Absolut. Es kommt morgen.“ Die Klage werde wegen Verleumdung eingereicht, wie er betonte.

Vorwürfe des Magazins

The Atlantic berichtete in einem „Enthüllungsartikel“, Patel sei in einer Krise, habe panische Anrufe an Mitarbeiter getätigt und sei nach einem vermeintlichen Ausschluss aus einem Computersystem „ausgerastet“. Zudem wurden angebliche „exzessive Trinkepisoden“ erwähnt, die seine Leistung beeinträchtigt hätten. Journalistin Sarah Fitzpatrick nannte Patel sogar als eine Person, die wahrscheinlich entlassen werde.

Doch die Vorwürfe wurden von FBI-Mitarbeiterin Erica Knight auf X (ehemals Twitter) zurückgewiesen. Sie erklärte, dass jeder ernsthafte Reporter in Washington die Geschichte überprüft und verworfen habe, weil sie nicht verifizierbar war.

„Hier die Fakten: Seit Amtsantritt hat Direktor Patel insgesamt 17 Tage frei genommen – halb so viel wie Comey und Wray. Und er verbringt doppelt so viel Zeit im Büro wie beide zusammen jemals getan haben. Die angeblichen ‚Intoxikationsvorfälle‘, über die The Atlantic so aufgeregt berichtet, sind genau null Mal vorgekommen.“

Knight verwies zudem auf Patels Leistungen: Unter seiner Führung seien 67.000 Festnahmen landesweit erfolgt, die Zahl der Festnahmen wegen Gewaltverbrechen um 112 % gestiegen und die Mordrate um 20 % gesunken. Zudem habe er 1.800 weitere Maßnahmen umgesetzt.

Reaktion auf die Anschuldigungen

Patel betonte, er werde sich nicht einschüchtern lassen: „Die Fake-News-Mafia kann so laut trommeln, wie sie will – sie wird mich nicht davon abhalten, den Auftrag zu erfüllen, den Präsident Trump mir gegeben hat: Amerika zu schützen.“

Quelle: The Wrap