Katie Miller, Ehefrau des umstrittenen Trump-Mitarbeiters Stephen Miller, hat sich in einem TV-Auftritt gegen die Anschuldigung gewehrt, ihr Mann habe sie während der Evakuierung beim White House Correspondents’ Dinner als „menschlichen Schutzschild“ missbraucht. Auf Fox News sagte die im achten Monat schwangere Moderatorin der „The Ingraham Angle“ am Montag, dass ihr Mann sie und ihr ungeborenes Kind beschützt habe.

Laura Ingraham, Gastgeberin der Sendung, warf liberalen Kritikern vor, sie würden „alles versuchen, um Stephen Miller schlecht dastehen zu lassen“. Katie Miller konterte mit einem Scherz: „Die könnten ihm nicht mal einen guten Tag verschaffen, wenn sie es versuchen würden.“ Sie fügte hinzu:

„Sie mussten mich zum Ziel machen. Und wissen Sie was? Ich würde sagen: Stephen hat das großartig gemacht. Er war hinter mir und hat nicht nur mich, sondern auch unser Baby beschützt.“

Die Vorwürfe gegen Stephen Miller waren nach der Evakuierung beim WHCD in sozialen Medien viral gegangen. Ein Video der beiden, das ihre Flucht aus dem Saal zeigt, wurde auf X (ehemals Twitter) über 100.000 Mal geliked. Kritiker hatten behauptet, Miller habe seine schwangere Frau als „Schild“ vor sich hergeschoben.

Katie Miller ging in der Sendung auch auf die Behauptung ein, ihr Mann habe ihr während der Evakuierung „an den Bauch gefasst“. Sie erklärte lachend:

„Wie soll man sich als Achtmonats-Schwangere vom Boden erheben? Man braucht Hilfe. Mein lieber Mann hat mich hochgehoben, und unser Sicherheitsbeamter Brian sagte zu Stephen: ‚Sie geht zuerst.‘ Also bin ich vorangegangen, weil die Bedrohung hinter uns war.“

Sie betonte, ihr Mann habe bewusst vermieden, ihren Bauch zu berühren, da sich dort ihr Baby befand.

„Was alle sehen, ist vielleicht, wie mein Mann mir an den Bauch fasst. Aber was ich sagen würde: Er wollte unserem Baby nichts tun. Deshalb hat er seine Hände nach oben bewegt – und natürlich bemerkt man das im Moment nicht.“

Auch andere prominente Figuren der MAGA-Bewegung äußerten sich zu dem Vorfall. Erika Kirk, CEO von Turning Point USA, schrieb auf Social Media:

„Samstag war ein weiteres traumatisches Beispiel für das Böse in unserem Land und den anhaltenden Anstieg politischer Gewalt. Ich verbringe Zeit mit meiner Familie.“
Kirk kündigte an, in ihrer Show am Mittwoch auf den Vorfall einzugehen:
„Genug ist genug.“

Quelle: The Wrap