Der Quarterback Ty Simpson, von den Los Angeles Rams in der dritten Runde des NFL-Drafts 2024 ausgewählt, hat nun Details zu einem geheimen Treffen mit Head Coach Sean McVay vor dem Draft preisgegeben. Zuvor hatte Simpson lediglich von einem kurzen Austausch mit Scouts bei einem Pro Day in Alabama gesprochen.
In einem Interview mit Ian Fitzsimmons von ESPN Radio am Montag enthüllte Simpson, dass er und McVay vor dem Draft mehrere geheime Gespräche führten.
"Wir haben versucht, das so lange wie möglich geheim zu halten", sagte Simpson. "Sie waren an mir interessiert, aber sie wollten es privat halten und nicht, dass es jemand erfährt."
Simpson betonte, dass die Geheimhaltung strategisch wichtig war: Hätte sich herumgesprochen, dass die Rams ernsthaft an ihm interessiert waren, hätten andere Teams möglicherweise höhere Draft-Picks gehandelt, um ihn vor den Rams zu verpflichten. Die Rams sicherten sich schließlich seine Rechte in der dritten Runde – ein Zeichen für McVays Vertrauen in den Quarterback.
In den Gesprächen mit McVay ging es laut Simpson stundenlang um Football-Strategien und seine Rolle im Team.
"Mir wurde gesagt, ich solle nichts sagen, weil sie nicht wollten, dass es jemand erfährt", erklärte Simpson. "Wenn das bekannt geworden wäre, hätten andere Teams reagiert."
Die Enthüllung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem einige Beobachter McVays Begeisterung für Simpsons Auswahl in Frage stellten. Sein scheinbar zurückhaltendes Verhalten während der offiziellen Draft-Ankündigung – mit in die Taschen gesteckten Händen – nährte Spekulationen über mögliche Zweifel. Simpson selbst scheint dies zu antizipieren:
"Es spielt jetzt keine Rolle mehr, die Rams haben mich gedraftet. Aber ich weiß, dass es Gerüchte gab, McVay sei nicht vollends überzeugt gewesen."
Mit seiner Offenlegung könnte Simpson nun versuchen, diese Narrative zu korrigieren und die strategische Bedeutung des geheimen Treffens zu unterstreichen.