Auf der Krypto-Konferenz Consensus 2026 in Miami sorgt ein ungewöhnliches Problem für Aufsehen: Einige Teilnehmer riechen stark nach Schweiß – und das sorgt für Unmut unter den Besuchern. Der CEO von Helius Labs, Mert Mumtaz, kommentierte das Phänomen auf X (ehemals Twitter) mit den Worten: „Was ist los mit den Krypto-Leuten und Deo? Krypto ohne Privatsphäre ist kein Krypto.“

Mumtaz betonte während einer Podiumsdiskussion die Bedeutung von Privatsphäre in der Krypto-Branche. Sein Statement löste eine Welle an Reaktionen aus, darunter auch Kritik an der mangelnden Hygiene vieler Konferenzbesucher.

Influencer berichten von „5-Fuß-Deo-freier Zone“

Die Krypto-Influencerin „Liv“, die an verschiedenen Events in Miami teilnahm, beschrieb das Problem drastisch: „Ich schwöre, einige Männer verwenden kein Deo und haben eine fünf Fuß große Duftwolke um sich herum.“ Andere Nutzer schlossen sich der Kritik an und berichteten, dass auch Frauen über den starken Geruch von Männern auf Krypto-Konferenzen klagten.

Einige Events stachen jedoch positiv heraus: Der Influencer „Bangerz“ lobte die Veranstaltungen von Tessera Lab und Sophie Maxx als vorbildlich. „Ihr würdet es nicht glauben, aber ich war auf einem Web3-Event, bei dem alle Deo benutzten – und es roch nach italienischer Pasta!“, schrieb er begeistert.

Kampagnen für mehr Hygiene

Der bekannte Krypto-Influencer „Gigi“, der bereits früher über das Deo-Problem berichtet hatte, rief die Community auf, Deo zu verwenden: „Denkt bitte daran, Deo zu benutzen.“

Vorschläge zur Lösung des Problems reichten von Giveaways mit Blockchain-thematischen Deo-Proben bis hin zu Scherzen über „Geruchs-Checks“ an den Eingängen statt Waffenkontrollen. „Diese Konferenzen sind heiß“, kommentierte ein Nutzer sarkastisch – und verwies auf die hohen Temperaturen in Miami, die das Problem verschärften.

Hitze und Hygiene: Ein Dauerbrenner

Bereits 2025 sorgte die Hitze auf der Token2049-Konferenz in Dubai für Diskussionen. Damals rieten einige Teilnehmer ironisch dazu, auf Deo zu verzichten und die Abende einfach „deo-frei“ zu genießen. Mert Mumtaz gehörte damals nicht zu ihnen – im Gegenteil: Er forderte die Besucher auf, Deo zu verwenden, und drohte scherzhaft an, die Polizei zu rufen, falls jemand ohne Deo auftauche. „Das ist nichts Persönliches“, schrieb er.

Das Problem der mangelnden Hygiene auf Krypto-Konferenzen scheint kein Einzelfall zu sein. Während einige Events bereits Lösungen finden, bleibt die Frage: Wie lässt sich das Bewusstsein für Hygiene in der Branche nachhaltig verbessern?

Quelle: Protos