Von Hypercars zu Golfschlägern: McLaren erweitert sein Portfolio

McLaren, bekannt für seine Hochleistungs-Sportwagen und Formel-1-Engagement, hat nun ein neues Geschäftsfeld erschlossen: Golfausrüstung. Das Unternehmen bietet zwei Serien von Golf-Eisen an, die mit Preisen von bis zu 375 Dollar pro Stück deutlich im Premiumsegment angesiedelt sind.

Justin Rose als Werbefigur – doch der Start lief holprig

Der britische Golfprofi Justin Rose, der kürzlich noch mit Callaway- und TaylorMade-Schlägern spielte, beendete sein erstes Turnier mit den neuen McLaren-Eisen auf dem geteilten 65. Platz. Damit verlief der Markteintritt des Sportwagenherstellers im Golfsport nicht gerade überzeugend.

Dennoch setzt McLaren auf Rose als Aushängeschild für seine neue Golfkollektion. Die Verbindung zwischen Motorsport und Golf ist dabei kein Zufall: McLaren-Racing-Chef Zak Brown und Formel-1-Weltmeister Lando Norris sind begeisterte Golfer und könnten die Entscheidung für das neue Segment mit beeinflusst haben.

Zwei Serien für unterschiedliche Zielgruppen

Die Golf-Eisen von McLaren sind in zwei Serien erhältlich:

  • Series 1: Für ambitionierte Profis und Turnierspieler
  • Series 3: Für ambitionierte Hobby-Golfer

Beide Serien nutzen Metall-Spritzguss in der Herstellung. Details zu den geplanten Driver- und Holzschlägern hat McLaren bisher noch nicht veröffentlicht.

Accessoires zu Premium-Preisen

Nicht nur die Schläger selbst sind teuer – auch die Accessoires schlagen mit hohen Preisen zu Buche:

  • Golftasche: 495 Dollar
  • Basecap: bis zu 100 Dollar
  • Schläger-Schutzhüllen: 160 Dollar

Wer auf dem Golfplatz mit McLaren-Ausrüstung unterwegs ist, signalisiert damit entweder großen Reichtum oder eine fragwürdige Kaufentscheidung.

"McLaren betritt mit Golfausrüstung ein neues Marktsegment – und setzt dabei auf exklusive Preise, die nur wenige Golfer bereit sein dürften zu zahlen."

Fazit: Luxus pur – aber für wen?

Mit dem Einstieg in den Golfmarkt folgt McLaren einem Trend, bei dem Luxusmarken aus anderen Branchen ihr Portfolio erweitern. Ob die teuren Schläger und Accessoires jedoch eine breite Kundschaft finden, bleibt abzuwarten. Bislang scheint der Start eher ein Experiment als ein Erfolg zu sein.

Quelle: CarScoops