Die Minnesota Timberwolves haben erneut bewiesen, dass sie selbst gegen vermeintlich überlegene Gegner gewinnen können. Nach dem überraschenden Sieg gegen die Denver Nuggets in der ersten Playoff-Runde folgte nun ein weiterer Erfolg gegen die San Antonio Spurs – trotz zahlreicher Verletzungen und ohne zwei wichtige Spieler.

Ohne Donte DiVincenzo und Ayo Dosunmu sowie mit einem eingeschränkten Anthony Edwards, der nur 25 Minuten spielte, setzten sich die Timberwolves in Spiel 1 mit 104:102 durch. Ein Ergebnis, das vor dem Spiel kaum jemand für möglich gehalten hätte.

Die Herausforderung gegen die Spurs war besonders groß, da Minnesota in der Vorrunde eine klare Strategie verfolgt hatte: Die Defensive gegen Jamal Murray extrem aggressiv gestalten und konstant auf Nikola Jokić und das Brett drängen. Doch gegen San Antonio funktioniert dieser Ansatz nicht. Die Spurs verfügen über ein schnelles und körperlich starkes Backcourt, das deutlich anspruchsvoller zu verteidigen ist als Murrays Spielweise. Zudem ist der Unterschied zwischen dem Angriff auf Jokić unter dem Korb und Victor Wembanyama kaum größer – ein Vergleich, der die Schwierigkeiten der Timberwolves verdeutlicht.

Trotz dieser Hindernisse zeigte Minnesota einmal mehr, dass es sich nicht von Rückschlägen entmutigen lässt. Die Frage bleibt nun, ob dieser Sieg ein Einzelfall bleibt oder ob die Timberwolves ihre Überraschungsserie fortsetzen können.

Quelle: Defector