Pokéball oder Baseball? Für viele MLB-Spieler scheint das ein und dasselbe zu sein – zumindest, wenn es um Pokémon geht. Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums der Franchise befragte die Major League Baseball (MLB) ihre Stars nach ihren Lieblings-Pokémon. Die Ergebnisse waren ernüchternd.

Die meisten Spieler nannten Pikachu oder andere Klassiker aus der ersten Generation. Dabei hätten sie als Profis eigentlich mehr über die beliebte Monster-Sammelserie wissen müssen. Der Tweet der MLB zeigt die vollständige Liste der Antworten.

Die meistgenannten Pokémon der MLB-Spieler

  • Charizard – Mike Trout (Los Angeles Angels), Tarik Skubal (Detroit Tigers)
  • Blastoise – Pete Alonso (Baltimore Orioles)
  • Bulbasaur – Ben Rice (New York Yankees)
  • Mewtwo – Masyn Winn (St. Louis Cardinals)
  • Snorlax – Hunter Brown (Houston Astros)
  • Zapdos – Jake Burger (Texas Rangers)
  • Dialga – Jordan Walker (St. Louis Cardinals)
  • Dragonite – Jacob Wilson (Oakland Athletics)
  • Torchic & Blaziken – Steven Kwan (Cleveland Guardians)
  • Pikachu – Michael Harris II (Atlanta Braves), Shohei Ohtani (Los Angeles Dodgers), Fernando Tatis Jr. (San Diego Padres), Vladimir Guerrero Jr. (Toronto Blue Jays), Chase DeLauter (Cleveland Guardians), Oneil Cruz (Pittsburgh Pirates), Julio Rodriguez (Seattle Mariners), Geraldo Perdomo (Arizona Diamondbacks), Byron Buxton (Minnesota Twins) und weitere

Pokémon-Fans zeigen sich enttäuscht

Die meisten Spieler blieben bei den ersten 151 Pokémon – eine sichere Wahl, aber wenig überraschend. Einige Fans zeigten sich jedoch enttäuscht über das mangelnde Wissen der Profis. Besonders auffällig: Viele der befragten Spieler haben mittlerweile eigene Kinder, die sich für Pokémon begeistern. Der offizielle Pokémon-Account reagierte mit einem Tweet, der die Antworten der Spieler humorvoll kommentierte.

"Wir sind uns nicht einig, Pokémon-Account."

Ein Lichtblick: Colton Cowser geht voran

Nicht alle Spieler zeigten sich komplett ahnungslos. Colton Cowser von den Baltimore Orioles machte mit seiner Antwort auf sich aufmerksam: Er sammelt tatsächlich Pokémon-Karten und ist nur noch vier Karten von einem vollständigen Mega Evolution-Set entfernt. Ein lobenswerter Ansatz, der den anderen Spielern als Vorbild dienen könnte.

Fazit: Die MLB-Spieler haben Nachholbedarf – nicht nur im Baseball, sondern auch in Sachen Pokémon. Vielleicht ist es Zeit, dass sie sich mit ihren Kindern an einen Tisch setzen und gemeinsam die Welt der Taschenmonster entdecken.