Die US-Talkshow ‚Morning Joe‘ hat sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit den Plänen zur Finanzierung eines neuen Ballsaals im Weißen Haus beschäftigt. Laut Umfragen lehnt die Mehrheit der Bürger dieses Vorhaben ab – doch einige Republikaner, darunter Senator Lindsey Graham aus South Carolina, drängen weiterhin auf eine staatliche Finanzierung.

Moderator Joe Scarborough bezeichnete die Pläne als ‚absolut verrückt‘, insbesondere in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten. ‚Benzinpreise steigen, Lebensmittel werden teurer, Mieten sind kaum noch bezahlbar – und die Republikaner wollen nun einen teuren Ballsaal finanzieren, der an die Prunkräume der Marie Antoinette erinnert‘, kritisierte er. Gleichzeitig warnte er vor den politischen Folgen: ‚Das wird im Herbst bei den Midterms sicher gut ankommen.‘

Sein Co-Moderator Willie Geist ergänzte, dass selbst die private Finanzierung des Projekts auf Ablehnung gestoßen sei. ‚Jetzt soll der Steuerzahler für einen Ballsaal zahlen, der im Stil Donald Trumps gestaltet wird – nur weil es nach dem Vorfall beim Weißen-Haus-Korrespondenten-Dinner angeblich nötig sei‘, so Geist.

Gast Donny Deutsch bewertete die Pläne als ‚schlechte Politik‘. Jedes Mal, wenn Trump sich auf Projekte wie diesen Ballsaal konzentriere, statt auf die Sorgen der Bürger, erinnere er die Wähler daran, dass er nicht für sie arbeite. ‚Das ist kein Wahlkampf-Thema, das die Menschen bewegt‘, betonte Deutsch.

Quelle: The Wrap