Die zweite Staffel von NCIS: Origins endete mit einem dramatischen Finale: Ein leidenschaftlicher Kuss zwischen Gibbs (Austin Stowell) und Lala (Mariel Molino), eine überraschende Entführung und ein überraschender Showrunner-Wechsel. Episode 18, betitelt „Hollywood Ending“, brachte die NIS-Agenten an einen Wendepunkt, als ein Skandal die Schließung ihres Büros in Camp Pendleton drohen ließ. Dies hätte das Ende des Teams bedeutet.
Für Lala stand eine schwierige Entscheidung an: Sie erwog, die Organisation zu verlassen, um eine Stelle als Sheriff in einer abgelegenen kalifornischen Stadt anzutreten – dem Ort, an dem ihr Geliebter Manny (Miguel Gomez) im Zeugenschutzprogramm lebte. Doch erst als Gibbs die drohende Trennung ernst nahm, zeigte er seine Gefühle und küsste sie zum Abschluss der Folge. Lala entschied sich zu bleiben, und die beiden werden ihre Beziehung nun vertiefen.
Co-Showrunnerin Gina Lucita Monreal erklärte gegenüber TheWrap, dass dieser Moment besonders wichtig war:
„Es war sehr befriedigend, diesen Moment zu gestalten – besonders weil es in der Welt so viel Trauriges gibt. Es fühlte sich gut an, einen Moment der Freude zu schaffen, besonders im Kontrast zu dem, was wir in der letzten Staffel gemacht haben. Wir haben wirklich alles gegeben!“
Auch die langjährige Mystery um den geheimnisvollen Kult, in den Franks‘ Bruder Mason (Philip Winchester) verwickelt war, fand ein überraschendes Ende. Gleichzeitig deutete sich eine mögliche Romanze zwischen Mike (Kyle Schmid) und FBI-Agentin Joey Swanson (Hannah Barefoot) an. Ein weiterer Höhepunkt: Die Auflösung der drohenden Büro-Schließung mit einer humorvollen Wendung zur Namensänderung von NIS zu NCIS – inspiriert von realen Ereignissen.
Doch nicht nur die Handlung des Finales sorgte für Gesprächsstoff: Die zweite Staffel markiert auch das Ende von Gina Lucita Monreals Zeit als Co-Showrunnerin. Ab Staffel 3 übernimmt David J. North die alleinige Leitung der Serie. Die dritte Staffel wird voraussichtlich im Herbst mit 10 Episoden zurückkehren.
Monreal und North sprachen mit TheWrap über die prägendsten Momente des Finales und reflektierten über ihre Zusammenarbeit, die die preisgekrönte Vorgängerserie von Anfang an geprägt hat.
Warum ein Hollywood-Kuss das Finale bestimmte
Auf die Frage, was sie zu einem Hollywood-Ende inspiriert habe, erklärte Monreal:
„Wir wussten von Anfang an, dass diese Staffel mit einem Kuss zwischen Gibbs und Lala enden sollte. Normalerweise würde man das hinauszögern, aber wir wollten etwas anderes wagen – eine Überraschung für das Publikum. Hoffentlich ist das gelungen.“
Die Beziehung zwischen Lala und Gibbs war eine der zentralen Handlungsstränge der Staffel. Trotz aller Hindernisse – darunter Gibbs‘ gescheiterte Ehe – fanden die beiden zueinander. Monreal betonte, dass dieser Schritt bewusst gesetzt wurde, um den Zuschauern ein Stück Hoffnung und Freude zu bieten.