Netflix unterstreicht mit der neuen Website „The Netflix Effect“ die weitreichende wirtschaftliche, kulturelle und soziale Bedeutung seiner Inhalte. In den letzten zehn Jahren investierte das Unternehmen über 135 Milliarden Dollar in die Produktion von Filmen und Serien, die in 4.500 Städten und Gemeinden in mehr als 50 Ländern entstanden. Diese Investitionen trugen maßgeblich zu einem globalen Wirtschaftsimpact von über 325 Milliarden Dollar bei.
Die Plattform schuf dabei nicht nur Inhalte, sondern auch Arbeitsplätze: Über 425.000 Produktionsjobs und mehr als 700.000 zusätzliche Stellen für Statisten und Tagesarbeiter wurden geschaffen. Zudem arbeitete Netflix mit über 2.000 Produktionsfirmen zusammen und beschäftigte Hunderte von Dienstleistern – von Caterern bis hin zu historischen Beratern. Bildungsprogramme erreichten über 90.000 Menschen in mehr als 75 Ländern. Ein Beispiel ist das „Netflix Up Level Production Accounting Training Program“, dessen Absolventen unter anderem an Serien wie „Ransom Canyon“ in New Mexico mitwirkten.
„Die Unterhaltungsbranche verändert sich heute schneller als zu Beginn unserer Reise. Deshalb werden wir auch in den nächsten zehn Jahren weiterhin in die Beziehungen zu den Kreativen, den Communities und den Fans investieren, die unsere Inhalte lieben“, erklärte Netflix-Co-CEO Ted Sarandos in einem Blogbeitrag. „Das ist für mich der wahre Netflix Effect. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben – und noch mehr freue ich mich auf das, was noch kommt.“
Beispiele aus den USA: Wirtschaftlicher Impact durch Serien
In den USA zeigt sich die Wirkung besonders deutlich:
- „Stranger Things“: Die Serie unterstützte über 8.000 Jobs und trug 1,4 Milliarden Dollar zum US-BIP bei. In der fünften Staffel kamen allein 200 Stuntdarsteller zum Einsatz, und über 3.800 Dienstleister aus fast allen Bundesstaaten waren beteiligt.
- „The Lincoln Lawyer“: Die Serie steuerte über 425 Millionen Dollar zur kalifornischen Wirtschaft bei. Über 4.300 Cast- und Crew-Mitglieder waren involviert, und die Dreharbeiten fanden an über 50 Orten in Los Angeles statt – darunter Dodger Stadium und Grand Central Market.
- „Beverly Hills Cop: Axel F“: Der Film brachte 140 Millionen Dollar in die kalifornische Wirtschaft ein, beschäftigte über 2.000 Cast- und Crew-Mitglieder und arbeitete mit mehr als 900 Dienstleistern zusammen.
- „Ransom Canyon“: Die Serie führte zur Schaffung von über 700 lokalen Jobs in Albuquerque.
Internationale Erfolge: Globale Reichweite und lokale Wertschöpfung
Auch international setzt Netflix Maßstäbe:
- „Bridgerton“ (UK): Die ersten drei Staffeln trugen über 275 Millionen Pfund zur britischen Wirtschaft bei.
- „Alice in Borderland“ (Japan): Die Serie generierte über 12 Milliarden Yen für die japanische Wirtschaft.
- „Lupin“ (Frankreich): Die Produktion steuerte über 90 Millionen Euro zur französischen Wirtschaft bei.
- „Love Is Blind“ (Schweden): Die Serie wird in Strängnäs gedreht, wo alle europäischen Pod-Episoden entstehen. Die 10 Staffeln verzeichneten weltweit über 50 Millionen Aufrufe.
Netflix produziert Inhalte in 36 Sprachen und bietet Untertitel in 33 Sprachen an. Nicht-englischsprachige Titel machen mittlerweile über ein Drittel aller Views auf der Plattform aus – vor zehn Jahren lag dieser Anteil bei weniger als einem Zehntel. Rund 80 % der Netflix-Mitglieder haben bereits koreanische Inhalte konsumiert.