Die Ernennung von John Chayka zum neuen General Manager der Toronto Maple Leafs hat einen Shitstorm ausgelöst – und das, obwohl er noch nicht einmal eine offizielle Handlung gesetzt hat. Die Kritik reicht von absurden Tweets bis hin zu tiefgreifenden Vorwürfen. Ein Beispiel: Die Namenswahl für seine Kinder, die nach Käsen wie Gouda und Cheddar benannt sein sollen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Die Wut der Medien und Fans ist so intensiv, dass selbst die parallel erfolgte Verpflichtung von Mats Sundin als „Senior Executive Advisor“ kaum Beachtung findet. Sundin gilt als einer der beliebtesten Spieler der Franchise-Geschichte – doch in diesem Fall wirkt seine Rolle wie ein Feigenblatt, um Chayka und die Verantwortlichen zu schützen. Die Kritik richtet sich nun gegen beide.
Doch was hat Chayka überhaupt verbrochen, um eine solche Ablehnung zu provozieren? Und warum hat Maple Leaf Sports and Entertainment-Präsident Keith Pelley mit dieser Personalie ein bereits fragiles Image in Toronto und der Liga riskiert? Handelt es sich um eine bewusste Provokation, eine strategische Fehlentscheidung – oder gar um einen PR-Coup mit WWE-Charakter?
Die Hockey-Welt ist gespannt, wie sich die Situation entwickelt. Eines ist jedoch klar: Chaykas Start bei den Maple Leafs wird alles andere als einfach.