Paramount Skydance hat in einem neuen Schreiben an den kalifornischen Generalstaatsanwalt Rob Bonta die geplante Fusion mit Warner Bros. Discovery (WBD) verteidigt. Im Fokus steht dabei die Stärkung der Kinokultur und die Sicherung von 30 Filmstarts pro Jahr.
In dem Schreiben argumentiert Paramounts Chief Legal Officer Makan Delrahim, dass die Fusion die Wettbewerbsfähigkeit der Kinobranche gegenüber Streaming-Diensten wie Netflix verbessern würde. «Die geplante Fusion von Paramount und WBD wird spürbare Verbesserungen für Kinos und deren Besucher bringen», so Delrahim. «Um im Wettbewerb mit führenden Streamingdiensten zu bestehen, muss das fusionierte Unternehmen neue Wege gehen – darunter eine Ausweitung der Kinostarts, um die Faszination des Kinobesuchs zu nutzen und Filme vor ihrem Streaming-Start zu bewerben.»
Die Argumente von Paramount Skydance zielen darauf ab, Bedenken zu zerstreuen, die Fusion könnte zu weniger Kinostarts führen. Kritiker befürchten, dass das fusionierte Unternehmen seine Inhalte verstärkt direkt über Streaming-Plattformen vermarkten könnte.
Das Schreiben wurde erstmals von Semafor berichtet.