Eine der spektakulärsten Verfolgungsjagden des Jahres in Massachusetts endete mit einem spektakulären Crash – und einem Haftbefehl gegen den Fahrer. Eliseo Alarcon (36), ein Mann aus Alabama, soll am 27. November 2025 mit seinem schwarzen Dodge Challenger auf der Interstate 84 nahe der Grenze zu Connecticut unterwegs gewesen sein.

Rekordgeschwindigkeit von 266 km/h

Die Polizei beobachtete den Wagen zunächst mit etwa 129 km/h – bereits deutlich über der zulässigen Geschwindigkeit. Doch der Fahrer beschleunigte weiter, ignorierte die Warnsignale der Beamten und raste mit bis zu 266 km/h durch eine 105 km/h-Zone. Damit erreichte er fast das Dreifache der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.

Nach einer waghalsigen Flucht über die Interstate 84 verließ Alarcon die Autobahn in Richtung Route 12 in Auburn. Die Polizei brach die Verfolgung ab, doch kurz darauf verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Dodge Challenger prallte gegen einen Baum auf der Central Street und blieb beschädigt liegen.

Flucht und Festnahme

Beide Insassen verließen den Unfallort zu Fuß und lösten eine großangelegte Fahndung aus. Einsatzkräfte der lokalen Polizei, eine K-9-Einheit und die Luftaufklärung der Massachusetts State Police durchsuchten das Gebiet. Schließlich wurde Alarcon identifiziert und festgenommen.

Der 36-Jährige wurde wegen fahrlässiger Fahrweise, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Fahrerflucht angeklagt. Bei seiner Verhandlung am folgenden Tag plädierte er auf nicht schuldig. Sein nächster Gerichtstermin am 18. Februar 2025 wurde jedoch nicht wahrgenommen. Seitdem gilt er als flüchtig und hat einen Haftbefehl gegen sich.

Massachusetts im Visier von Temposündern

Laut Daten der Massachusetts Department of Transportation (MassDOT) ist Alarcon kein Einzelfall. Im Jahr 2025 wurden mindestens sechs weitere Fahrer mit Geschwindigkeiten von über 240 km/h registriert – meist auf Autobahnen mit Tempolimit von 105 km/h. Ein Fahrer erreichte diese Geschwindigkeit sogar in einer 88 km/h-Zone.

"Fahrerflucht endet selten gut. Selbst mit einem Hochleistungsfahrzeug wie einem Dodge Challenger ist es unmöglich, die Physik zu überlisten."

Polizeisprecher der Massachusetts State Police

Fazit: Rasen lohnt sich nicht

Die Verfolgungsjagd in Massachusetts zeigt erneut, dass Geschwindigkeit keine Freiheit bedeutet. Trotz des vermeintlichen Vorsprungs durch PS-starke Fahrzeuge enden solche Aktionen meist in Crashs, Festnahmen oder schlimmeren Konsequenzen. Die Behörden warnen eindringlich vor solchen riskanten Fahrmanövern.

Quelle: CarScoops