RKF Jr. lehnt Unterstützung für neue CDC-Direktorin ab

Trotz Versuchen der Trump-Administration, die umstrittene Anti-Impf-Politik von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. einzudämmen, setzt dieser seine Einmischung in die Impfpolitik fort. In einer Anhörung am Dienstag weigerte sich Kennedy, die wissenschaftsbasierte Impfpolitik der designierten CDC-Direktorin zu unterstützen. Gleichzeitig blieb unklar, ob er die Empfehlungen der Behörde beeinflussen wird.

Politische Ernennungen verwerfen wissenschaftliche Daten

Am Mittwoch wurde bekannt, dass Kennedys politische Vertraute wissenschaftliche Daten, die seinen Anti-Impf-Standpunkt widersprechen, aus den Berichten der CDC entfernt haben. Diese Maßnahme unterstreicht Kennedys Ablehnung evidenzbasierter Gesundheitsvorsorge.

Trump nominiert Erica Schwartz als neue CDC-Chefin

Präsident Trump hat kürzlich Erica Schwartz für die Position der CDC-Direktorin nominiert. Schwartz, eine erfahrene Ärztin und ehemalige Gesundheitsbeamtin, gilt als überzeugte Verfechterin von Impfungen. Ihre Nominierung wurde von Fachleuten positiv aufgenommen, doch Zweifel bleiben, ob sie ihre Politik gegen Kennedy durchsetzen kann.

Laut Susan Monarez, der Vorgängerin von Schwartz, wurde diese 2023 nach nur 29 Tagen im Amt entlassen, nachdem sie sich weigerte, Impfempfehlungen von Kennedys handverlesenen Anti-Impf-Beratern zu übernehmen. Monarez bestätigte, dass sie unter Druck gesetzt wurde, wissenschaftliche Erkenntnisse zu ignorieren.

Experten warnen vor weiterer Einmischung

Fachleute äußern sich besorgt über die wachsende Politisierung der CDC.

"Die Entfernung wissenschaftlicher Daten zeigt, wie tief die Anti-Impf-Agenda in der Behörde verankert ist",
so ein Immunologe, der anonym bleiben möchte. Die Entwicklung wirft Fragen über die Zukunft der öffentlichen Gesundheit in den USA auf.

Hintergrund: Kennedys Einfluss auf die CDC

  • Kennedy hat keine medizinische oder wissenschaftliche Qualifikation in Impfstofffragen.
  • Er ersetzte 2023 die CDC-Direktorin Susan Monarez nach nur 29 Tagen im Amt.
  • Seine politischen Ernennungen entfernen nun wissenschaftliche Daten, die seinen Ansichten widersprechen.
  • Die neue CDC-Direktorin Erica Schwartz muss sich nun gegen politische Einflüsse behaupten.