Spencer Pratt hat am Donnerstag Berichte zurückgewiesen, wonach ein Reality-TV-Format über sein Privatleben und seinen politischen Werdegang bei Boardwalk Pictures, den Produzenten von Netflix’ Dokumentation AKA Charlie Sheen, in Produktion sei.

Vertreter des aufstrebenden Politikers und ehemaligen MTV-Stars bestätigten gegenüber TheWrap, dass keine Serie produziert wird und kein Vertrag für Filmaufnahmen existiert. „Das ist falsch“, erklärte ein Sprecher auf Anfrage zu einem ersten Bericht von TMZ. „Es gibt keine laufende Produktion, und Kameras begleiten den Wahlkampf nicht.“

Auf die Frage, ob ein Vertrag für mögliche Filmaufnahmen im Falle seiner Wahl unterzeichnet wurde, betonte der Sprecher: „Es gibt keinen unterzeichneten Vertrag. Ein solcher existiert nicht, weil die Behauptung schlicht unwahr ist.“

Der TMZ-Bericht hatte zuvor behauptet, Boardwalk Pictures plane die Produktion und wolle bald mit den Dreharbeiten bei der Familie Pratt beginnen. Ein weiterer Bericht von Deadline vom selben Tag behauptete sogar, die Dreharbeiten hätten bereits begonnen und „erste Aufnahmen seien bereits im Kasten“.

Vertreter von Boardwalk Pictures reagierten nicht auf Anfragen von TheWrap. Das Unternehmen hat bereits mehrere erfolgreiche unscripted-Formate produziert, darunter Welcome to Wrexham (FX) mit Ryan Reynolds und Rob McElhenney sowie die Netflix-Doku AKA Charlie Sheen.

Laut den Gerüchten sollte die Reality-Show Pratts Weg durch die Vorwahl im Juni bis zur Bürgermeisterwahl im November dokumentieren – vorausgesetzt, er schafft es unter die besten zwei Kandidaten für die Stichwahl.

„Das ist sowohl vertraut als auch neu, oder?“, zitierte Deadline eine Produktionsquelle. „Genau das macht Spencer und Heidi doch so anziehend, oder?“

Pratt wurde vor allem durch seine Rolle als Antagonist in der Reality-Serie The Hills (2000er) bekannt, in der er auch seine heutige Ehefrau Heidi Montag kennenlernte. Montag trat kürzlich in der neuesten Staffel von The Masked Singer auf.

Das Paar sollte laut früheren Meldungen eine Reality-Show für Hulu entwickeln, die ihr Leben nach dem Verlust ihres Hauses in den Waldbränden von Los Angeles dokumentieren sollte. Eine Umsetzung dieses Projekts steht jedoch noch aus.

Der ehemalige Reality-Star, der auch Autor des Buches The Guy You Love to Hate ist, hat sich Anfang dieses Jahres als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters von Los Angeles beworben. Er tritt gegen Amtsinhaberin Karen Bass, Stadträtin Nithya Raman, Unternehmer Adam Miller und Reverend Rae Huang an.

Während seines Wahlkampfs sorgte Pratt bereits für Schlagzeilen, etwa mit viral gegangenen KI-generierten Wahlwerbespots oder der Inszenierung eines Wohnwagentrailers auf dem Gelände seines abgebrannten Hauses – wobei er behauptete, dort zu leben.

Die Vorwahl zur Bestimmung der beiden besten Kandidaten für das Bürgermeisteramt findet am 4. Juni statt.

Quelle: The Wrap