Spencer Pratt hat im ersten Bürgermeister-Duell von Los Angeles die beiden führenden Kandidatinnen, amtierende Bürgermeisterin Karen Bass und Stadträtin Nithya Raman, für den anhaltenden Exodus der Filmindustrie aus Hollywood verantwortlich gemacht. Die Debatte, ausgerichtet von NBC4 in Zusammenarbeit mit der Loyola Marymount University, fand am Mittwoch im Skirball Cultural Center statt.
Auf die direkte Frage, ob die aktuelle Führung genug für die Unterhaltungsbranche tue, antwortete Pratt ohne Umschweife: „Absolut nicht.“ Der ehemalige Reality-TV-Star führte weiter aus: „Beide haben maßgeblich dazu beigetragen, dass es kein Hollywood mehr gibt.“
Die Filmindustrie ist seit Jahren ein zentrales Thema in der kalifornischen Politik. Viele Studios und Produktionsfirmen verlagern Teile ihrer Dreharbeiten in andere Bundesstaaten oder sogar ins Ausland, um von günstigeren Produktionsbedingungen und Steueranreizen zu profitieren. Pratt betonte, dass dringend gehandelt werden müsse, um die Attraktivität von Los Angeles als Drehort zu erhalten.
Die Debatte konzentrierte sich auf wirtschaftliche und infrastrukturelle Herausforderungen, darunter hohe Lebenshaltungskosten, Verkehrschaos und bürokratische Hürden. Pratt forderte eine Reform der städtischen Politik, um die Branche nachhaltig zu stärken.