Spider-Noir als Tor zu neuen Spider-Verse-Projekten
Die Spider-Verse-Filme haben längst bewiesen: Es gibt nicht nur einen Spider-Man. Oren Uziel, Showrunner der neuen Spider-Noir-Serie für Prime Video, bestätigt nun, dass weitere Projekte aus dem Multiversum in Arbeit sind. „Ich weiß von mehreren Serien, die entstehen“, sagte Uziel gegenüber SFX Magazine (via Total Film). „Ich habe mit den Verantwortlichen gesprochen – die Ideen sind extrem spannend. Sie folgen dem gleichen Prinzip wie Spider-Noir: Ein Genre wird durch eine Spider-Variante neu interpretiert und damit aufgewertet.“
Ein harter Detektiv in einer düsteren Welt
Spider-Noir bringt den ikonischen, federtragenden Spider-Man aus Into the Spider-Verse ins Live-Action-Fernsehen. Nicolas Cage übernimmt erneut die Rolle des düsteren Helden, der in seiner eigenen, stilvollen Dimension gegen den Gangster Silvermane (Brendan Gleeson) kämpft. Unterstützt wird er dabei von seiner Sekretärin Janet (Karen Rodriguez), dem Reporter Robbie Robertson (Lamorne Morris) und möglicherweise der Femme fatale Cat Hardy (Li Jun Li).
Der Trailer zeigt bereits, wie Spider-Noir klassische Noir-Elemente mit typischen Spider-Man-Elementen verbindet – etwa die Schurken Sandman (Jack Huston) und Electro (Joe Massingill). Die Serie orientiert sich stark an den 1940er-Jahre-Krimi-Klischees, doch die Spider-Verse-Filme haben gezeigt, dass es noch unzählige weitere Möglichkeiten gibt.
Von Spider-Ham bis Spider-Punk: Die Vielfalt des Multiversums
Ein Beispiel dafür ist Spider-Ham, der im Film als eine Art Looney-Tunes-Version von Spider-Man auftrat. Mit übergroßen Hämmern und singenden Vögeln um den Kopf der Gegner brach er bewusst mit den klassischen Spider-Man-Konventionen. Diese Figur geht auf die Comics zurück, wo sie 1983 in Marvel Tails Starring Peter Porker debütierte. Spider-Ham hatte sogar eigene Comic-Serien und trat in einem animierten Kurzfilm auf, der der Heimkino-Veröffentlichung von Into the Spider-Verse beilag.
Doch das ist erst der Anfang. Die Spider-Verse-Filme haben bereits Charaktere wie Spider-Gwen (Hailee Steinfeld) und Spider-Man 2099 (Oscar Isaac) populär gemacht – aber auch weniger bekannte Figuren wie Spider-Mobile (Peter Parkedcar) oder Spider-Rex (Pter Ptarker) eingeführt. Selbst Spider-Punk, gespielt von Daniel Kaluuya, hat bereits ein eigenes Projekt in Entwicklung.
Das Spider-Verse: Endlose Geschichten möglich
Uziel betont: „Jede Spider-Variante öffnet ein neues Universum. Es gibt keine Grenzen für Geschichten.“ Ob als Western, Sci-Fi oder Krimi – das Spider-Verse bietet unendlich viele kreative Ansätze. Spider-Noir startet bald auf Prime Video und könnte der Auftakt für weitere Serien sein.
Was Fans erwarten können
- Spider-Noir (Prime Video): Ein düsterer Krimi mit Nicolas Cage als Spider-Man Noir.
- Spider-Ham: Die Looney-Tunes-Version des Helden könnte bald eigene Projekte erhalten.
- Spider-Punk: Daniel Kaluuya kehrt als Hobie Brown zurück – ein Projekt ist bereits in Arbeit.
- Weitere Varianten wie Spider-Gwen, Spider-Man 2099 oder Spider-Rex könnten folgen.
„Jede Spider-Variante öffnet ein neues Universum. Es gibt keine Grenzen für Geschichten.“
– Oren Uziel, Showrunner von Spider-Noir
Das Spider-Verse bleibt damit eines der vielseitigsten und innovativsten Franchises des Marvel-Universums – und die besten Ideen stehen möglicherweise noch bevor.