In seiner aktuellen Ausgabe der „Late Show with Stephen Colbert“ hat der Moderator Stephen Colbert den US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wegen dessen ausweichender Antwort zu angeblichen ‚Kamikaze-Delfinen‘ als mögliche US-Geheimwaffe auf den Arm genommen. Hegseth hatte sich während einer Pressekonferenz geweigert, die Existenz dieser Tiere zu bestätigen oder zu dementieren.
Colbert kommentierte dies mit beißendem Spott: „Dann haben wir also offensichtlich Kamikaze-Delfine. Wir haben Delfine mit Sprengstoff bestückt und sie so lange unter Druck gesetzt, bis sie bereit sind, Schiffe zu rammen – im Austausch für Heringe.“
Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Was meinst du dazu, Flipper?“
Die Redaktion der Show schnitt an dieser Stelle zu einem Delfin, der mit den Untertiteln „Das ist doch krank!“ zu hören war. Colbert reagierte trocken: „Ich stimme zu – wir haben selbstmörderische Delfine.“ Das Publikum brach in Gelächter aus.
Neben der humorvollen Auseinandersetzung mit dem Thema warnte Colbert auch vor den politischen und wirtschaftlichen Folgen des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten. Besonders hob er die mögliche Bedrohung für die geplante Fusion seines Arbeitgebers, Paramount Skydance, mit Warner Bros. hervor.
Colbert erklärte: „Es gibt Berichte über Gefechte zwischen den USA und dem Iran. Und heute, zum zweiten Tag in Folge, hat der Iran die VAE mit Drohnen und Raketen angegriffen.“ Diese Eskalation gefährde nicht nur den Frieden in der Region, sondern auch die geplante Übernahme: „Paramounts Angebot für Warner Bros. hängt von 24 Milliarden US-Dollar aus Golfstaaten ab – darunter die L’imad Holding Company, die vom Kronprinzen der VAE kontrolliert wird.“
Er schloss mit einem sarkastischen Kommentar: „Dieser Krieg könnte die zukünftige, von den VAE genehmigte Version von HBO mit dem heißen ‚Euphoria‘-Reboot ‚Gehorche deinen Eltern‘ gefährden.“