Takeda Pharmaceuticals muss eine Strafe in Höhe von 13,6 Millionen Dollar zahlen, nachdem der Vorwurf erhoben wurde, das Unternehmen habe Ärzte mit Zahlungen und Luxusessen bestochen, um das Antidepressivum Trintellix zu verschreiben. Dadurch sei gegen Bundesgesetze verstoßen und Medicaid betrogen worden, teilte das US-Justizministerium mit.

Laut den Ermittlungen soll Takeda von Januar 2014 bis Oktober 2020 Honorare für Vorträge sowie Mahlzeiten in hochpreisigen Restaurants an Ärzte gezahlt haben, um deren Verschreibungsverhalten zu beeinflussen. Einige Mediziner, die an mehreren Programmen zu ähnlichen Themen teilnahmen und dafür bezahlte Mahlzeiten erhielten, hätten jedoch keinen nachweisbaren Bildungsnutzen daraus gezogen.

„Diese Einigung unterstreicht die Entschlossenheit meiner Behörde, sicherzustellen, dass die Interessen der Patienten stets Vorrang haben“, erklärte Eric Grant, US-Staatsanwalt für den östlichen Bezirk Kaliforniens, in einer Stellungnahme. „Verschreibungsentscheidungen dürfen nicht von Zahlungen oder sonstigen Vergünstigungen der Pharmaindustrie beeinflusst werden.“

Quelle: STAT News