Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, wird in Kürze in den Mutterschutz gehen. Wie sie am Freitag in einer Pressekonferenz bekanntgab, wird Donald Trump während ihrer Abwesenheit selbst Pressebriefings übernehmen. Leavitt betonte, dass die Medienvertreter dank direkter Kontakte zum Präsidenten weiterhin Zugang zu Informationen hätten.

„Dies wird voraussichtlich meine letzte Pressekonferenz für einige Zeit sein“, erklärte Leavitt gegenüber den anwesenden Journalisten. „Wie Sie sehen, könnte das Baby jeden Moment kommen – ich freue mich darauf, Sie bald wiederzusehen.“

Sie fügte hinzu: „Ich weiß, dass Sie alle die direkte Telefonnummer des Präsidenten haben. Ich bin mir sicher, dass Sie auch ohne mich ausreichend Statements und Neuigkeiten aus diesem Gebäude erhalten werden.“

Ein aktueller Tweet von Fox News dokumentierte ihre Worte:

Karoline Leavitt spricht vor der Presse – vermutlich zum letzten Mal vor der Geburt ihres zweiten Kindes:
„Dies wird voraussichtlich meine letzte Pressekonferenz für einige Zeit sein.“
„Wie Sie sehen, könnte das Baby jeden Moment kommen – ich freue mich darauf, Sie bald wiederzusehen.“
„Ich weiß, dass Sie alle die direkte Telefonnummer des Präsidenten haben …“ pic.twitter.com/I15NIQafWI

— Fox News (@FoxNews) 24. April 2026

Laut einem Bericht von Politico gibt es derzeit keine Pläne für einen offiziellen Ersatz während Leavitts Abwesenheit. Stattdessen wird das Kommunikationsteam von mehreren Mitarbeitern unterstützt, darunter Steven Cheung sowie Leavitts Team bestehend aus Pat Adams, Anna Kelly, Kush Desai, Abigail Jackson, Liz Huston, Taylor Rogers, Davis Ingle, Allison Schuster, Olivia Wales, Micah Stopperich, Ellie Acra, Georgia O’Neil und Kieghan Nangle.

Die Pressebriefings werden während dieser Zeit von Donald Trump selbst, Vizepräsident JD Vance sowie weiteren Kabinettsmitgliedern übernommen.

Leavitt freut sich auf die Auszeit von ihrem stressigen Job. Bereits Anfang April hatte sie in einem Gespräch mit Erika Kirk bei einem Event von Turning Point USA offenbart, wie wenig Schlaf sie aufgrund ihrer Arbeit bekommt.

„Ich mache den Fehler, um 3 Uhr morgens wach zu sein und Artikel zu lesen“, berichtete sie. „Mein Adrenalin schießt hoch, und mein Team weiß das – meine Assistentin im vorderen Bereich lächelt nur, weil sie morgens um 2 bis 4 Uhr meine Nachrichten in der Gruppenchat sieht.“

„Ich schreibe dann: ‚Wir müssen diesen Reporter morgen anrufen. Das stimmt nicht. Wir müssen eine Stellungnahme abgeben.‘ Es ist einfach nonstop. Wir leben in einem 24/7-Nachrichtenzyklus.“

Quelle: The Wrap