Das US Space Command hat erstmals eine Reihe hochgeheimer Kriegsspiele gestartet, an denen auch private Unternehmen teilnehmen dürfen. Die erste Übung, Teil der neuen Serie namens Apollo Insight, simulierte ein Szenario mit einer möglichen nuklearen Detonation im Weltraum.

General Stephen Whiting, Kommandeur des Space Command, erläuterte die Initiative am Dienstag in einer Veranstaltung des Mitchell Institute for Aerospace Studies. Das Space Command ist für militärische Operationen im All zuständig und arbeitet unabhängig von der Space Force, die Personal und Ausrüstung für diese Missionen bereitstellt.

Die Apollo Insight-Kriegsspiele kombinieren militärisches und kommerzielles Fachwissen, um auf simulierte Bedrohungen im Weltraum zu reagieren. Insgesamt sind für dieses Jahr vier dieser sogenannten tabletop exercises geplant.

Ziel der Übungen ist es, die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und privaten Akteuren zu stärken, um auf mögliche Angriffe oder Krisen im Orbit vorbereitet zu sein. Besonders im Fokus stehen dabei die Abwehr von Bedrohungen durch feindliche Satelliten oder andere Weltraumwaffen.