Valve hat in den vergangenen zwei Tagen etwa 50 Tonnen an "Gaming-Konsolen" in die USA importiert. Die Daten stammen aus Zolldokumenten, die The Verge einsehen konnte. Der Zeitraum umfasste den 30. April und den 1. Mai – ein ungewöhnlich kurzes Zeitfenster für eine solche Lieferung.
Experten wie der bekannte Valve-Beobachter Brad Lynch hatten bereits zuvor auf weitere Lieferungen hingewiesen. Die aktuelle Charge könnte jedoch mehr sein als nur eine Nachbestellung des Steam Deck. Denn auch dieses Gerät wurde bei der Einfuhr als "Gaming-Konsole" klassifiziert.
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei den neuen Geräten um die Steam Machine oder den Steam Frame handelt – zwei Produkte, deren Release seit Jahren erwartet wird. Valve hat bisher keine offiziellen Ankündigungen zum Launch-Zeitpunkt gemacht, doch die ungewöhnlich große Lieferung deutet auf eine baldige Veröffentlichung hin.
Zolldokumente zeigen, dass die Lieferung über mehrere Container verteilt war. Ob es sich dabei um Prototypen, Testgeräte oder bereits finale Versionen handelt, bleibt vorerst unklar. Fest steht jedoch: Valve bereitet offenbar eine größere Hardware-Offensive vor.
Was könnte die Lieferung bedeuten?
- Steam Machine: Valves Antwort auf Konsolen wie die PlayStation oder Xbox – ein stationäres Gaming-System mit SteamOS.
- Steam Frame: Ein potenzielles VR-Headset oder Mixed-Reality-Gerät, das mit dem Steam-Ökosystem kompatibel wäre.
- Steam Deck-Nachschub: Auch wenn die aktuelle Lieferung größer ausfällt, könnte sie auch eine Aufstockung des Steam Deck-Lagers sein.
Valve bleibt weiterhin geheimnisvoll über die Pläne für seine Hardware-Produkte. Doch die jüngsten Importe deuten darauf hin, dass sich etwas bewegt. Fans und Branchenbeobachter warten gespannt auf offizielle Bestätigungen.