Nach dem mutmaßlichen Attentatsversuch auf Donald Trump während des Weißen Haus-Korrespondenten-Dinners in Washington haben Republikaner die Rhetorik der Demokraten für die Eskalation verantwortlich gemacht. Die Weiße Haus-Pressesprecherin Karoline Leavitt ging in einer aggressiven Tirade gegen Journalisten vor und bediente dabei typische MAGA-Rhetorik.

In ihren Ausfällen verherrlichte Leavitt Trump als „furchtlosen Präsidenten“, der sich angeblich „Kugeln stellt“, während sie gleichzeitig Medien und Demokraten vorwarf, seit „elf Jahren“ eine „hassvolle“ und „gewalttätige“ Sprache gegen Trump zu verbreiten. Gleichzeitig attackierte sie Demokraten und Journalisten dafür, Trump als „existenzielle Bedrohung für die Demokratie“ zu bezeichnen – obwohl diese Einschätzung auf seinem tatsächlichen Handeln beruht.

Experten wie Matt Gertz von Media Matters weisen darauf hin, dass die Medien die Gefahr, die von Trump ausgeht, bisher nicht ausreichend darstellen. Gertz kritisiert insbesondere die absurde Entscheidung, Trump zum Dinner einzuladen, und warnt vor den Konsequenzen für die Pressefreiheit.

In einem Interview mit Media Matters erklärt Gertz, warum die Berichterstattung über Trump oft zu zurückhaltend ist – obwohl Journalisten selbst zu seinen Zielen gehören. Er betont, dass die Zeit drängt, um die wahren Gefahren zu vermitteln, und gibt Empfehlungen, wie Demokraten nun vorgehen sollten.