Die USA sind 2026 erstmals seit 1994 Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Erwartungen waren hoch – doch die Realität sieht anders aus. Wie NPR-Journalist Rafael Nam berichtet, verzeichnen die meisten Städte, die WM-Spiele ausrichten werden, deutlich weniger Hotelbuchungen als erwartet.

Ein Grund dafür sind massive Stornierungen durch die FIFA. Zudem reisten weniger internationale Touristen in die USA als prognostiziert. Die meisten Austragungsorte beherbergen zudem NFL-Teams – doch selbst in Städten wie Kansas City liegen die Hotelbuchungen für Juni und Juli unter dem üblichen Niveau.

Eine Ausnahme bilden Miami und Atlanta: Hier entsprechen die Buchungen den Prognosen oder übertreffen sie sogar. Dennoch ist die Lage für US-Städte, die auf einen Zustrom ausländischer Gäste hoffen, alles andere als ideal. Die USA genießen derzeit nicht den besten Ruf im Ausland, was die Attraktivität einer Reise in das Land zusätzlich schmälert.

Die Situation könnte sich zwar in Zukunft verbessern, doch bis dahin bleibt die Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität bei den WM-Hotelbuchungen in den USA ein ungelöstes Problem.