Cowboys bestätigen: Keine Vertragsgespräche mit Pickens

Die Dallas Cowboys haben am Mittwoch offiziell bestätigt, dass sie mit dem per Franchise-Tag gebundenen Wide Receiver George Pickens im Jahr 2026 keine Vertragsverhandlungen führen werden. Wie von NFL Media berichtet wird, haben Cowboys-Besitzer Jerry Jones und sein Sohn Stephen Jones, Executive Vice President des Teams, bereits mit Pickens' Agent David Mulugheta telefoniert, um dessen Zukunft zu besprechen.

Professionelle und höfliche Kommunikation

Laut Ian Rapoport von NFL Media verlief das Gespräch zwischen den Cowboys und Mulugheta „professionell und höflich“. Unklar bleibt jedoch, welche konkreten Inhalte besprochen wurden. Jerry Jones hatte bereits letzte Woche mit Mulugheta gesprochen und ihn über die Entscheidung informiert. Jones bezeichnete das Gespräch als „höflich“ und gab an, dass es etwa fünf bis zehn Minuten dauerte.

Hintergrund: Franchise-Tag und Parsons-Handel

Die Cowboys hatten Pickens im März mit dem Franchise-Tag für 27,3 Millionen US-Dollar belegt und ihn so am freien Markt gehalten. Mulugheta vertritt auch den Star-Linebacker Micah Parsons, den die Cowboys vor der Saison 2025 im Austausch für einen Draft-Pick abgegeben hatten, nachdem sie sich nicht auf einen langfristigen Vertrag einigen konnten. Parsons hatte zuvor deutlich gemacht, dass er nicht bereit sei, die fünfte Vertragsoption zu spielen.

Jones erklärt die Entscheidung

„Lassen Sie uns damit beginnen, dass es nicht einfach ist, zwei Receiver zu haben, die zu den bestbezahlten auf dem Markt gehören. Das ist eine enorme finanzielle Belastung, besonders wenn man bedenkt, dass wir auch andere starke Spieler im Team haben – darunter einen Quarterback, der seit Jahren der bestbezahlte Spieler der Liga ist. Das ist ein Faktor. Ein weiterer Punkt ist die neue Situation mit George. Ich denke, George hat hier großartige Arbeit geleistet. Er hat alle Erwartungen übertroffen, sonst hätten wir ihn nicht für einen Drittrunden-Pick bekommen. Das ist ein Pluspunkt. Viele dieser Dinge spielen in langfristige Verträge hinein, aber der größte Teil davon – zwischen den geschäftlichen Aspekten und der neuen Situation – ist entscheidend.“

CeeDee Lamb verdient mit einem Durchschnittsgehalt von 34 Millionen US-Dollar pro Jahr den vierten Platz unter den bestbezahlten Wide Receivern der Liga. Die Cowboys könnten ihren Draft-Pick (12. Position) nutzen, um einen weiteren Receiver zu verpflichten.