Dallas, Texas – Die Dallas Cowboys haben einen Bericht zurückgewiesen, dem zufolge die Pittsburgh Steelers verärgert über einen Trade während des NFL-Drafts waren. Laut dem Bericht waren die Steelers nicht einverstanden, dass die Cowboys ihre Draft-Position an die Philadelphia Eagles abgaben, die daraufhin den Receiver Makai Lemon auswählten – während Pittsburgh Lemon bereits am Telefon hatte.
Am Samstag reagierten die Verantwortlichen aus Dallas auf die Vorwürfe. Stephen Jones, Executive Vice President der Cowboys, erklärte gegenüber The Athletic:
„Das ist nicht korrekt.“
Jerry Jones, Besitzer und General Manager der Cowboys, ergänzte:
„Ganz und gar nicht.“
„Ich möchte nicht, dass sie auf uns sauer sind“, sagte Jerry Jones. „Es tut mir leid, wenn sie verärgert sind. Aber ich sage Ihnen eins: So etwas ist uns schon öfter passiert. Der Pick wurde uns einfach weggehandelt.“
Die Cowboys hatten ihren ersten Pick in der ersten Runde mit den Miami Dolphins getauscht, um zu verhindern, dass ein anderes Team den Safety Caleb Downs vor ihnen draftet. Ein legitimer Zug, wie Jerry Jones betonte:
„So funktioniert der Draft. Alles ist erlaubt. Es gibt keinen Grund für die Steelers, sauer zu sein. Wenn sie Lemon wollten, hätten sie auf Position 19 oder höher traden müssen.“
Der NFL-Draft sei ein freier Wettbewerb, in dem jedes Team für sich agiere, so Jones weiter. Wer überspielt wird, habe kein Recht, sich über den Trader zu beschweren – sondern müsse selbst strategischer handeln.
„Der Draft ist wie ein Battle Royale. Jeder gegen jeden. Wenn ein Team tradet und du übergangen wirst, dann ist das letzte Team, das sich beschweren sollte, dasjenige, das tradet.“
Sollte Steelers-Besitzer Art Rooney II tatsächlich verärgert sein, sei dies unbegründet, so die Cowboys. Vielmehr vermuten sie, dass Pittsburgh sich für die öffentliche Blamage schäme – nicht aber über die Cowboys verärgert sein sollte, die ihr Recht auf einen Trade vollumfänglich genutzt hätten.